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So könnt ihr endlich die nervigen Shorts auf YouTube loswerden

Nutzer, die keine großen Fans von YouTubes TikTok-Konkurrenten Shorts sind, haben es schwer. Denn Google versucht seit der Einführung von Shorts sehr aufdringlich, das neue Format allen auf die Nase zu binden. 

Den entsprechenden Feed auf der Startseite konnte man zwar per Klick auf das “X” ausblenden, allerdings nur temporär. Nach 30 Tagen tauchen die hochformatigen Clips erneut auf. Besonders nervig ist es in der YouTube-App, wo die Shorts mittlerweile über dem regulären Video-Feed eingeblendet werden. 

Neuer Umweg

Nun gibt es aber eine Möglichkeit, Shorts dauerhaft loszuwerden. Weil Google die Kurzvideos immer noch pushen will, funktioniert das allerdings nur über einen Umweg. Dafür muss man die Zeitbegrenzung für Shorts bemühen. 

So lässt Google Nutzer für sich (oder für Kinder, deren Account man verwaltet) ein Zeitlimit dafür festlegen, wie lange man pro Tag durch Shorts scrollt. Setzt man dieses auf null, ist man die Shorts effektiv los.

Schritt für Schritt, so werdet ihr die Shorts los:

  1. Tippe in der App auf dein Profilbild (unten rechts).
  2. Klicke oben auf das Zahnrad (Einstellungen).
  3. Wähle den Punkt „Zeitmanagement“ (oder „Time Management“).
  4. Suche nach der Option „Limit für Shorts-Feed“.
  5. Stelle das Limit auf 0 Minuten.
  6. Sobald das Limit erreicht ist (bei 0 Minuten sofort), werden Shorts im Feed oft gar nicht mehr geladen oder beim Versuch, sie zu öffnen, erscheint ein Hinweis, dass das Tageslimit erreicht ist.

Es funktioniert!

Laut Google wird das Feature derzeit an alle Nutzer verteilt. In meiner YouTube-App fand es sich bereits Donnerstagmorgen.

Nachdem ich das Limit auf 0 gestellt hatte, tauchten die Shorts zwar direkt danach immer noch in der App auf. Nachdem ich eines der Kurzvideos aber angeklickt und dann die Seite aktualisiert hatte, verschwanden die Clips endlich von meiner Startseite. 

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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