Digital Life

iOS 26.4.2 ist da und unterbindet FBI-Spionage am iPhone

Am Mittwochabend veröffentlichte Apple mit iOS 26.4.2. und iPadOS 26.4.2 Sicherheitsupdates für seine Geräte. Mit der neuen Softwareversion schließt eine Lücke bei Push-Benachrichtigungen.

So war es bisher möglich, den Inhalt von verschlüsselten Signal-Nachrichten im Nachhinein teilweise auszulesen. Denn die zugehörigen Vorschautexte, die in Push-Nachrichten auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, blieben dauerhaft im System gespeichert. Das funktionierte selbst in Fällen, in denen die automatische Löschoption innerhalb von Signal aktiviert oder die App deinstalliert worden war. 

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Anti-ICE-Protest

Hintergrund des Patches waren FBI-Ermittlungen im vergangenen Sommer. Eine Gruppe an Aktivistinnen und Aktivisten hatte am US-Nationalfeiertag vor einem Anhaltezentrum der Einwanderungsbehörde ICE Feuerwerke gezündet und geparkte Autos mit Slogans wie „Ice Pig“ besprüht. Im Anschluss fielen Schüsse – ob die lokale Polizei oder jemand anderes das Feuer eröffnet hatte, war laut Texas Observer im Herbst noch ungeklärt.

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Diese Bilder hat das US-Justizministerium im Zuge der Ermittlungen veröffentlicht.

2 Beteiligte wurden später als linksextremistische Antifa-Terroristen angeklagt. Das FBI untersuchte das iPhone eines der Beschuldigten mit einem speziellen Analysetool. Ein Agent der Behörde sagte aus, dass es gelungen sei, Nachrichten aus dem Notification-Speicher des iPhones abzurufen. So konnten die Ermittler die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Signal bietet, umgehen. Mit dem neuen Update für iPhone und iPad ist dies nun nicht mehr möglich.

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