Roboter-Experte baut sich Laserkanone zur autonomen Abwehr von Mücken
Bei uns sind Stechmücken anders als in anderen Weltgegenden – man denke nur an Malaria, Dengue und Zika – nicht gefährlich. Aber nervig sind sie allemal. Der Ingenieur Steven Cheng sah das offenbar ähnlich, und beschloss daher schwere Geschütze aufzufahren.
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Der Roboter-Experte aus Shanghai baute aus einer Spiegelreflexkamera mit Zoomobjektiv, einem eigens trainierten Bilderkennungssystem und einem Laser den „ultimativen Moskito-Killer“. Er brauchte 4 Monate, um das System zum Laufen zu bringen, und erlitt währenddessen nach eigenen Angaben unzählige Moskitostiche – immerhin musste er die Insekten ja anlocken, um die Laserkanone zu testen.
Vorsichtsmaßnahmen
Der Laser „grillt“ die Stechmücken binnen weniger Sekunden – könnte allerdings auch Verletzungen verursachen oder das Inventar in Brand setzen. Cheng ergänzte sein System daher um eine Weitwinkelkamera, die Menschen und brennbare Objekte erkennen kann. Selbst wenn der Algorithmus auf Personen oder entflammbaren Dingen eine Gelse identifizieren würde, würde der Laser nicht auslösen.
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Angesichts der Tatsache, dass es ein dichtes Insektengitter am Fenster auch tun würde, klingt das Projekt klar nach Overengineering. Allerdings ist Cheng nicht der einzige, der mit Lasern auf Stechmücken schießen will.
Wie die futurezone berichtete, versuchte ein chinesischer Entwickler im Sommer 2025 per Crowdfunding die Produktion eines LiDAR-Laser-Geräts gegen Gelsen zu finanzieren. Photon Matrix kostete damals umgerechnet knapp 400 Euro und soll in Kürze ausgeliefert werden.