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Teslas teilautonome Fahrassistenz FSD erhält Zulassung in Niederlanden

Niederlande hat als erstes europäisches Land eine Zulassung für die Fahrassistenzsoftware von Tesla erteilt. Die Kraftfahrzeugbehörde des Landes habe den Einsatz des Systems genehmigt, das unter menschlicher Aufsicht die meisten Fahraufgaben auf Autobahnen und im Stadtverkehr übernehme, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In den USA ist die sogenannte "Full Self-Driving"-Software für Autonomes Fahren bereits verfügbar.

Die Entscheidung könnte den Weg für die Zulassung durch andere europäische Behörden ebnen. Die niederländische Kraftfahrzeugbehörde RDW erklärte, das Assistenzsystem könne die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, falls es richtig eingesetzt werde. Es wurde aber betont, dass es sich nicht um autonomes Fahren handelt, sondern ein Fahrassistenzsystem, das die Aufmerksamkeit des Fahrers voraussetzt. 

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Ansuchen um Erlaubnis in weiteren europäischen Ländern

Vor der Zulassung habe Tesla die Software mit dem Namen "Full Self-Driving (Überwacht)" in ganz Europa intern getestet, wie der US-Elektroautobauer mitteilte. Laut Electrek umfasste das Testprogramm das Abfahren von 1,6 Millionen Kilometern auf europäischen Straßen. 

Auf X schrieb das Unternehmen: "Wir freuen uns darauf, FDS Überwacht in mehr europäischen Ländern verfügbar zu machen." Die Freigabe obliegt aber jedem Land selbst, es wird aber vermutet, dass Deutschland, Frankreich und Italien als die ersten Staaten dem niederländischen Beispiel folgen könnten.

Die für die Zulassung nötige UN-Regulierung UN R-171 für "Driver Control Assistance Systems" (PDF) sieht vor, dass Tesla sämtliche sicherheitsrelevanten Vorkommnisse meldet. Zudem müssen mindestens jährliche Performance-Berichte übermittelt werden.

Kein autonomes Fahren

Tesla-Chef Elon Musk verspricht schon seit Jahren, dass Full Self-Driving (etwa: komplett selbstfahrend) mit der Zeit Tesla-Fahrzeuge eigenständig steuern soll. Für die aktuelle Version, bei der der Mensch am Steuer weiter die Verantwortung trägt und jederzeit bereit sein muss, die Kontrolle zu übernehmen, führte Tesla vor einiger Zeit den Zusatz "Überwacht" ein.

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In den USA können Tesla-Fahrer die FSD-Software schon seit Jahren nutzen. Vor allem in der Anfangszeit berichteten sie von vielen Fehlern, inzwischen verweist Musk auf weitreichende Verbesserungen.

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