Dieser experimentelle Kampfjet ist mehr Triebwerk als Flugzeug
Die 1950er-Jahre waren der Wilde Westen der Luftfahrt. Eines der vielen experimentellen Fluggeräte, die diese Epoche hervorbrachte, war die Nord 1500 Griffon und die später verbesserte 1500-02 Griffon II.
Bei der Konzeption des französischen Versuchsflugzeugs Nord 1500 wirkte 1946 der österreichische Ingenieur Eugen Sänger mit. Die Maschine hatte ein Mischtriebwerk, bestehend aus einer Strahlturbine für niedrige Geschwindigkeiten (Turbojet) und einem Staustrahltriebwerk für hohe Geschwindigkeiten (Ramjet).
Beides war in einem Rohr mit 1,37 Meter Durchmesser untergebracht, mit einem massiven Lufteinlass an der Front (der, wie die Tests ergaben, immer noch zu klein war) und einer ebenfalls überproportional großen Düse am Heck. Die Nord 1500 wirkte dadurch optisch so, als hätte man einen Jet auf ein Triebwerk gesetzt, statt ein Triebwerk in einen Jet einzubauen.
Die Testflüge liefen gut, mit Mach 2,19 (2.704 km/h) wurde 1959 ein Geschwindigkeitsrekord für Flugzeuge aufgestellt. Zum Abfangjäger wurde Griffon II aber nie weiterentwickelt. Grund waren technische Probleme mit dem Ramjet-Triebwerk: Der Pilot konnte de facto nur zwischen vollem oder gar keinem Schub wählen – dazwischen gab es nichts. Das Projekt wurde Anfang der 1960er-Jahre eingestellt.
RAM aus dem Gartenschuppen
Wenn RAM so teuer ist, warum nicht einfach selbst machen? Ein YouTuber demonstriert, wie man der Speicherkrise trotzen und RAM im eigenen Garten produzieren kann.
Wie Stuntmen bei Live-Shows verschwinden
PENG! „Arrrrgh!“, PLATSCH: Wenn der Bösewicht bei einer Live-Show dramatisch erschossen wird und ins Wasser fällt, kann er ja nicht einfach nach ein paar Sekunden wieder auftauchen und fröhlich lebendig davonschwimmen. Dieses Video zeigt, wie sich die Stuntmen unter Wasser aus dem Staub machen:
Wie die WaterWorld Live-Show aus der ersten Reihe aussieht, erlebt ihr hier:
Super-seltener Nintendo Spielautomat restauriert
1974 hat Nintendo seinen ersten Videospielautomaten für Spielhallen veröffentlicht. Wobei es eher ein Interactive Movie war: Wild Gunman nutzte 2 Filmprojektoren und spielte, je nachdem ob man rechtzeitig den Revolver zieht und schießt, ein anderes Video ab.
Ein YouTuber hat zufällig die Filmrollen ergattert und dokumentiert, wie er diesen super-seltenen Spielautomaten nachgebaut und so das Game vor dem Verschwinden gerettet hat.
Nintendo hat den Namen Wild Gunman später recycelt. 1984 erschien ein NES-Spiel in kinderfreundlicher Zeichentrick-Optik:
Die dafür verwendete Lightgun war in der japanischen Version einem Western-Revolver nachempfunden und wurde mit einem Plastikholster ausgeliefert.
Für die USA und später Europa wurde daraus der Zapper, der wie eine Laserpistole aussah. Der Grund dafür: Kritiken und Gesetze in manchen Ländern, wonach eine Spielzeugpistole nicht zu echt aussehen darf.
Roboter auf Rollerskates
Warum gehen, wenn man auch rollen kann? Der Roadrunner zeigt, welche Fortbewegungsformen Roboter zukünftig beherrschen könnten. Die Mischung aus 2 Beinen und Rollen ermöglicht das Gehen, Fahren und Tricks, die stark ans Inlineskating erinnern.
Warum arbeiteten früher 3 Personen im Flugzeug-Cockpit?
Bock auf mehr Videofundstücke? Sorry, die gibt’s erst wieder nächstes Wochenende. Bis dahin könnt ihr beim Ins Netz gegangen der Vorwoche vorbeischauen und herausfinden, warum der dritte Mann aus dem Cockpit verschwunden ist.