Wie Haustiere in Chinas Hochgeschwindigkeitszügen reisen
In China steht das traditionelle Neujahrsfest bevor – und damit eine immense Reisewelle. Viele Menschen fahren aus den großen Metropolen im Osten des Landes in ihre Heimatgegenden, um zum Feiertag am 17. Februar ihre Familien zu besuchen.
Chinesische Behörden erwarten während der 40-tägigen Feiertagsphase laut der Nachrichtenagentur Xinhua 9,5 Milliarden überregionale Trips, der Großteil davon auf den Straßen des riesigen Landes. Im Schienenverkehr werden 540 Millionen Passagiere prognostiziert, die teilweise mit ihren Haustieren unterwegs sind.
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Genau dafür haben die chinesischen Eisenbahnbetreiber nun ihr spezielles Transportangebot für Haustiere erweitert. Per App oder telefonisch können Fahrgäste einen Platz für ihre tierischen Begleiter reservieren.
Reiseservice für Katzen und Hunde
An mehreren großen Bahnhöfen – u. a. Peking, Shanghai, Guangzhou und Wuhan – gibt es mittlerweile Stationen, an denen man Katze oder Hund zum Transport übergeben kann. Pro Passagier sind maximal 2 Tiere zugelassen, wenn man nicht selbst mit dem Zug reist, kann man lediglich ein Tier verschicken, wie Info Guangdong schreibt.
Voraussetzung für den Tiertransport sind gültige Ausweisdokumente und ein Quarantänezertifikat. Außerdem dürfen Katzen oder Hunde nicht mehr als 15 Kilogramm wiegen, ihre Schulterhöhe darf 40 Zentimeter nicht überschreiten.
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Smarte Transportboxen
Die Tiere werden an den Übergabestationen in spezielle beleuchtete Boxen gesetzt, die automatisch Temperatur, Feuchtigkeit und Sauerstoffkonzentration messen. Nach einem Sicherheitscheck wie am Flughafen werden die smarten Haustierboxen von Mitarbeitern in Frachtbereiche im entsprechenden Hochgeschwindigkeitszug gebracht.
Auch während der Fahrt haben Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter laut Xinhua ein Auge auf die Tiere. Ihre Besitzerinnen und Besitzer können sie am Zielbahnhof wieder bei der Übergabestation abholen.