Staubsaugerhersteller will nun auch Smartphones bauen
Dreame ist ja eigentlich für seine Saugroboter und Akku-Staubsauger bekannt. In den vergangenen Monaten hat das chinesische Technologieunternehmen aber bekannt gegeben, künftig auch TV-Geräte, Feststoffakkus für E-Fahrzeuge sowie schnittige Elektroautos bauen zu wollen.
Nun kommt offenbar eine weitere Produktkategorie dazu: Dreame will in Zukunft auch auf dem Smartphone-Markt mitmischen. Auf der hauseigenen Technologiekonferenz "Dreame Next" hat das Unternehmen seine ersten Handys vorgestellt. Beim Aurora Nex und dem Aurora Lux handelt es sich vorerst aber um reine Konzepte.
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Modular und Luxus
Beim Aurora Nix liegt der Fokus auf einem modularen System. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich ein magnetisches Stecksystem, an dem verschiedene Module angedockt werden können. Dazu zählen unter anderem eine stabilisierte Action-Kamera, ein Teleobjektiv, Satellitenkommunikations-Modul für Notfälle fernab der Netzabdeckung und ein "Smart-Modul", das mithilfe von KI die Gewohnheiten des Nutzers erlernen soll.
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Modulare Aufsätze gibt es beim Aurora Lux nicht. Stattdessen richtet sich dieses Gerät an eine zahlungskräftige Kundschaft. Das Gehäuse soll hochwertige Handwerkskunst inklusive 3D-Gravuren aufweisen. Dieses Luxus-Handy soll mehr Schmuckaccessoire sein als ein herkömmliches Smartphone.
KI-Software und Fragezeichen
Auf den beiden Geräten wird laut Dreame eine proprietäre Software laufen. "Aurora AIOS 1.0" soll zwar im Grunde auf Android aufbauen, allerdings soll es sich um ein eigenständiges Betriebssystem handeln. Dreame beschreibt die Software nicht als reaktiv, sondern als proaktiv. Sie soll die Gewohnheiten der Nutzer erlernen und Aufgaben eigenständig über verschiedene KI-Agenten koordinieren.
Auch wenn Dreame mit Spezifikationen der Spitzenklasse um sich wirft und ein neues KI-Betriebssystem einführen möchte, sorgen die Smartphone-Konzepte für ziemliches Rätselraten. Das Unternehmen hat beispielsweise keinen Zeitraum für einen möglichen Marktstart genannt. Außerdem tun sich Zweifel bei der Umsetzbarkeit auf.