Android könnte bald WhatsApp, Snapchat und X über Satellit erlauben
Bislang ist die Satellitenkommunikation in bestimmten Smartphone-Modellen meist auf Notfallsituationen beschränkt - etwa, um seinen Standort durchzugeben. In einer neuen Vorabversion von Android tauchen aber Hinweise auf, dass die Satellitenkommunikation deutlich ausgeweitet werden könnte.
Satellitenkommunikation bleibt natürlich weiterhin Geräten mit entsprechender Hardware (etwa das Google Pixel 9 oder Google Pixel 10) vorbehalten. In den Schnelleinstellungen kann man in der neuen Android-Version aber eine Kachel anzeigen lassen, die anzeigt, ob Satellitenkommunikation verfügbar ist oder nicht.
Option in Entwickleroptionen versteckt
Die Einstellungsmöglichkeit ist in den "Entwickleroptionen" vergraben. Dort lässt sich die Kachel aktivieren. Ist sie aktiviert, erscheint sie in den Schnelleinstellungen.
Die Kachel lässt sich über die Entwickleroptionen aktivieren.
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Ein Blick verrät, dass die Einstellung überprüft, ob der aktuelle Mobilfunkvertrag die Nutzung von NTN (Non-Terrestrial Networks) unterstützt. Tut er das nicht, führt ein Tipper auf die Kachel zur gewohnten Seite für Satellitenverbindungen. Dort kann man bislang einzelne Apps wie Google Maps, Messages, Notfall SOS oder den Find Hub über Satellitenfunk nutzen.
WhatsApp, Snapchat und X über Satelliten
Android unterscheidet auch, ob nur das langsame NB-NTN (Narrowband Non-Terrestrial Networks) unterstützt wird oder das schnellere LTE-NTN. Ist Letzteres der Fall, können weitere Apps auf den Satellitenfunk zugreifen. Die obige Liste wird mit Apps wie WhatsApp, Snapchat, X, Google Weather oder AccuWeather erweitert.
Bis die Funktion öffentlich verfügbar sein wird, wird es wohl noch eine Weile dauern. Die Seite mit den unterstützten Apps scheint aber bereits für Endnutzer designt, sodass es wahrscheinlich ist, dass die Funktion irgendwann allgemein verfügbar ist.