DuckDuckGo positioniert sich schon immer als privatsphäre-freundlich (Symbolbild).
Widerstand gegen Googles KI-Suche lässt DuckDuckGo florieren
Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O verkündete Google vergangene Woche „das größte Upgrade zur Suchleiste der vergangenen 25 Jahre“. Konkret bedeutet das eine noch stärkere Integration von Gemini in die Suche und KI-generierte Antworten.
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Das kommt nicht überall gut an. Medienhäuser bangen um ihre Klicks und damit ihre Finanzierungsgrundlage, Factchecker befürchten eine Zunahme an irreführenden Antworten und viele User vermissen schlicht die zuvor gekannte Autonomie, das anklicken zu können, was sie wollen.
Wie TechCrunch meldet, erfährt DuckDuckGo durch Googles Änderungen einen ungeahnten Aufschwung. Vergangene Woche stiegen die Downloadzahlen der Suchmaschinenapp um 18 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Betrachtet man iOS allein, lag der Zuwachs demnach sogar bei 33 Prozent.
KI-freie Suche und KI-Chatbot
Unter noai.duckduckgo.com bietet DuckDuckGo eine KI-freie Suchmaschine an. Zugriffe darauf legten ebenfalls kräftig zu, so das Unternehmen.
DuckDuckGo versperrt sich dem Trend zu künstlicher Intelligenz allerdings keinesfalls vollständig. So bietet die Suchmaschine mit Duck.ai auch ihr eigenes, kostenloses KI-Produkt an. Darüber kann man auf verschiedene KI-Modelle von Anthropic, Meta, Mistral oder OpenAI zugreifen. DuckDuckGo entfernt dabei jeweils die IP-Adresse und verhindert, dass Chats zum weiteren Training genutzt oder Nutzerdaten gespeichert werden. In der normalen Suche gibt es die Option „Search Assist“, die den Google AI Overviews ähnelt.
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Sowohl die KI-freie Suche als auch die KI-Features seien sehr beliebt, betont DuckDuckGo-Kommunikationschef Kamyl Bazbaz gegenüber TechCrunch: „Die Leute wollen einfach nur eine Wahlmöglichkeit.“
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