So perfekt wie auf Werbefotos werden die Kleidungsstücke in der App vermutlich nicht aussehen.
Google Fotos hilft euch bald beim Anziehen
Jeder Mensch in Österreich besitzt durchschnittlich 94 Kleidungsstücke. Das ergab eine Umfrage von Greenpeace und AK im Jahr 2023. Da ist es keine Überraschung, wenn einzelne davon in den Tiefen des Kleiderschranks und aus dem Gedächtnis verschwinden.
Google will nun beim Organisieren helfen: Ab Sommer bekommt die Fotos-App eine Funktion, die die Kleidung, die man auf Fotos trägt, katalogisiert. In Googles Vorstellung braucht man dann nur noch scrollen, um längst vergessene Hosen, Shirts oder Schuhe wiederzuentdecken.
Moodboards für Outfits
Hinter der Funktion stehe KI-Bilderkennung, die Kleidungsstücke erfasst und in einer digitalen Galerie sortiert, erklärt das Unternehmen in einem Blogeintrag. Dadurch kann man nach Kategorien wie „Schmuck“ oder „Oberteile“ filtern.
Die einzelnen Stücke kann man dann in der App zu Outfits zusammenstellen und diese auf einem digitalen Moodboard sammeln oder mit anderen teilen. Auch eine Anprobier-Funktion wird versprochen.
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Die Idee ist nicht neu: Apps wie Acloset, Indyx und Whering bieten ihren Nutzerinnen und Nutzern seit Jahren die Möglichkeit, den eigenen Kleiderschrank digital abzubilden. Sie sind teilweise sehr community-fokussiert. Im futurezone-Vergleich stellte sich allerdings heraus, dass solche Apps in der Theorie weit praktischer klingen, als sie tatsächlich sind.
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