Ein russisches und ein französisches Kampfflugzeug fliegen nahe beieinander am Himmel.

Dieses Bild der Su-34 wird gemacht, als französische Rafale sie abgefangen haben.

© Französische Luftwaffe
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Militärtechnik

Französische Jets fangen russische Militärflugzeuge ab

Vor wenigen Tagen ist es im Zuge der Luftraumüberwachung über der Ostsee zu einem Abfangeinsatz von NATO-Streitkräften gekommen. Dies hat die NATO jetzt bekannt gegeben.

Französische Dassault Rafale der Armée de l'air, die im Rahmen des sogenannten Baltic-Air-Policing auf dem litauischen Stützpunkt Šiauliai stationiert sind, stiegen am 2. Juni auf, nachdem eine Gruppe nicht identifizierter Flugzeuge registriert worden war. Unterstützt wurden die Franzosen von 2 schwedischen Gripen-Kampfflugzeugen der Flygvapnet.

Insgesamt handelte es sich um 6 russische Militärflugzeuge unterschiedlicher Typen. Die französischen Einheiten identifizierten im Verlauf des Einsatzes zunächst ein Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-35 sowie eine militärische Transportmaschine des Typs Iljuschin Il-76. Danach wurden noch Bomber vom Typ Suchoi Su-24 sowie ein Suchoi Su-34 abgefangen, ein Transport- und Aufklärungsflugzeug vom Typ Antonow An-12 sowie ein Aufklärungsflugzeug des Typs Antonow An-30.

Routine

Derartige Manöver sind an der NATO-Außengrenze mittlerweile Routine. Immer wieder kommt es dort zu Luftraumverletzungen durch russische Flugzeuge. 

Ziel solcher Einsätze ist es, fremde Maschinen visuell und elektronisch zu erfassen und zu begleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass sie keine Bedrohung für den NATO-Luftraum darstellen. 

Ein Angriff oder eine direkte Konfrontation fand nicht statt, die Aktion diente primär der Überwachung, Abschreckung und Luftraumkontrolle. Im Jahr 2025 wurden über 500 solche Abfangeinsätze im NATO-Luftraum durchgeführt.

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