Eine Person hält ein iPhone mit einem Foto von Playboi Carti als Widget in der Hand.
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Digital Life

Deshalb sollte man jetzt unbedingt sein iPhone updaten

Sicherheitsforscher haben eine Schadsoftware entdeckt, die nach Schätzungen der Firma iVerify 220 bis 270 Millionen iPhones angreifen könnte. Betroffen sind die iOS-Versionen 18.4 bis 18.7., die laut Apple noch auf 25 Prozent aller iPhones installiert sind. 

Die Schadsoftware "DarkSword" wurde von Google und den Cybersoftwarefirmen iVerify und Lookout entdeckt und über den Blog der Google Threat Intelligence Group publik gemacht. Verbreitet wurde sie über Webseiten, die sich gezielt an Opfer in der Ukraine, Saudi-Arabien, der Türkei und Malaysia richteten. 

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Sofortiger Zugriff auf sensible Daten

Besonders heikel ist dabei, dass es nicht mal nötig ist, dort etwas herunterzuladen und zu installieren. Es reicht, mit einem gefährdeten iPhone die Webseite aufzurufen. DarkSword kann dann auf persönliche und Finanzdaten zugreifen. 

Problematisch ist auch, dass die Software das Handy nicht über einen langen Zeitraum infiziert. Hat sie einmal Zugang, sammelt sie sofort sämtliche Daten, darunter Passwörter, Nachrichten, Kontakte, Kalender, Notizen, Fotos, Screenshots, Standortdaten und Zugang zu Kryptowallets.

Spuren verwischen

Anschließend verwischt sie ihre Spuren, indem sie die Dateien auf dem Gerät löscht, die sie erstellt hat, und das System anschließend wieder verlässt. Je nach Datenmenge, die sie abgreift, kann der ganze Prozess lediglich ein paar Minuten dauern. Startet man das Gerät später neu, ist die Spyware kaum noch nachweisbar.

Google vermutet, dass die Angreifer u.a. aus Russland kommen. So konnte die Gruppe UNC6353 DarkSword auf mehreren ukrainischen Webseiten unterbringen. Sie schafften es sogar, offizielle Regierungs- und Nachrichtenseiten zu kompromittieren. Es wird vermutet, dass die Gruppe vor wenigen Wochen hinter einem weiteren iOS-Exploit namens "Coruna" steckt.

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Dringendes Update

iOS 18 wurde 2024 eingeführt und ist der Vorgänger der aktuellen Version iOS 26. Laut Apple wurden bereits Sicherheitslücken, die von DarkSword ausgenutzt werden, behoben. Gegenüber Reuters betonte ein Applesprecher aber, dass Nutzer ihre Geräte immer aktuell halten sollen, um sich nicht angreifbar zu machen.

Es gibt viele Gründe, warum noch so viele Menschen das alte Betriebssystem nutzen. Ältere Geräte wie das iPhone XR unterstützen iOS 26 nicht, erhalten aber noch Sicherheitsupdates. Einigen Nutzern gefallen die radikalen Neuerungen wie Liquid Glass, die mit dem Update kamen, nicht und sie blieben bei iOS 18. Viele Businesskunden brauchen oft einige Zeit, um neue Updates auf Firmenhandys zu bringen, weshalb auch sie noch die alte Version verwenden. 

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Die Sicherheitslücke zeigt aber, dass alle, denen es möglich ist, so schnell es geht updaten sollten. Gestartet wird die Installation in den "Einstellungen" unter "Allgemein" und "Softwareupdate".

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