Video-Türklingel wimmelt Vertreter automatisch ab
Amazon hat eine neue Funktion namens Greetings angekündigt, die Ring-Videotürklingeln in intelligente Türassistenten verwandelt. Das Feature nutzt KI, um mit Besuchern zu sprechen, wenn Hausbesitzer nicht zu Hause oder beschäftigt sind.
➤ Mehr lesen: Darf ich mir eine Video-Türklingel installieren?
Die Technologie kombiniert Rings Video-Beschreibungen mit Alexas Sprachfähigkeiten, um Personen anhand ihrer Kleidung, Handlungen und mitgeführten Gegenständen zu kategorisieren. Erkennt das System etwa einen Paketboten in Uniform, kann Alexa diesem mitteilen, wo das Paket abgestellt werden soll.
Muss der Empfänger unterschreiben, kann die KI in Erfahrung bringen, wann der Bote wiederkommt und diese Information an den Nutzer weiterleiten. Auch Verkäufer an der Haustür können automatisch abgewiesen werden, während Freunde und Familie Nachrichten hinterlassen können.
➤ Mehr lesen: Wie Amazon einen nordkoreanischen Undercover-Mitarbeiter enttarnte
Keine Gesichtserkennung
Amazon betont, dass Greetings keine Gesichtserkennung nutzt und Personen nicht identifiziert, sondern nur visuelle Kontextinformationen verwendet. Die Anweisungen für Alexa lassen sich per Sprachbefehl über Echo-Geräte, Fire TV oder die Alexa-App anpassen.
Nutzer können etwa sagen: "Alexa, wenn am Wochenende eine Lieferung kommt, sag ihnen, sie sollen es an der Hintertür lassen". Alle Interaktionen werden als Video in der Ring-App gespeichert und können für bis zu 60 Tage abgerufen werden.
Verfügbarkeit
Die Funktion ist ausschließlich mit dem Ring Wired Doorbell Pro (3. Generation) und dem Ring Wired Doorbell Plus (2. Generation) kompatibel. Genutzt werden kann sie vorerst nur von US- und kanadischen Nutzern des kostenpflichtigen Alexa+, die am Early-Access-Programm teilnehmen.
Kommentare