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ChatGPT 5.3 soll weniger “cringe” sein, sagt OpenAI

OpenAI hat am Mittwoch ein umfassendes Update für sein derzeit meistgenutztes KI-Modell veröffentlicht. Die Aktualisierung auf GPT‑5.3 Instant, die ab sofort schrittweise für alle ChatGPT-Nutzer sowie über die API ausgerollt wird, konzentriert sich primär auf die Verbesserung des Gesprächsflusses und der Tonalität

Laut OpenAI soll der Ton nun weniger “cringe” sein. Zuvor habe ChatGPT zum Teil “überheblich” gewirkt, sagt das Unternehmen. 

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Unnötige Aufforderungen und Formulierungen wie „Halt. Atme tief durch.“ wurden demnach reduziert. “Wir arbeiten außerdem daran, die Persönlichkeit von ChatGPT über Gespräche und Updates hinweg konsistenter zu gestalten, damit sich Verbesserungen wie Upgrades seiner Fähigkeiten anfühlen und gleichzeitig ein vertrautes und stabiles Erlebnis erhalten bleibt”, so OpenAI.

Parallel zur Anpassung des Verhaltens verspricht OpenAI signifikante Fortschritte bei der faktischen Genauigkeit. Die Halluzinationsrate sei bei Nutzung der integrierten Websuche um etwa 26,8 Prozent gesunken. Ohne Internetzugriff verringerten sich Fehler um knapp 20 Prozent, wie es heißt.

Kritik an OpenAI

Die Veröffentlichung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI derzeit stark in der Kritik steht. Bedenken hinsichtlich einer Kooperation des Unternehmens mit dem US-Verteidigungsministerium führten etwa dazu, dass sich Nutzer von dem Dienst abwendeten. 

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Demnach sei die Zahl der Deinstallationen um 295 Prozent gestiegen. Viele Nutzer wechseln dabei zum Konkurrenten Claude. Erst kürzlich hatte Anthropic, die Firma hinter Claude, dem Pentagon eine Absage für die KI-Nutzung erteilt.

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