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Investition in Tesla-Batteriewerk drückt Panasonic-Gewinn

Die Milliardeninvestition in das Batteriewerk von Elektroauto-Pionier Tesla hat Panasonic einen Gewinnrückgang eingebrockt. Im abgelaufenen Quartal sank das operative Ergebnis um 15 Prozent auf umgerechnet 740 Mio. Euro, teilte der japanische Elektronikkonzern am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit 880 Mio. Euro gerechnet. Auch das Geschäft mit Produkten für die Automatisierung von Arbeitsabläufen in Fabriken lief nicht rund, weil sich Firmen angesichts der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China mit Investitionen zurückhielten. Der Vorstand bekräftigte dennoch sein Gewinnziel für das bis März laufende Geschäftsjahr.

Panasonic hat rund 1,6 Mrd. Dollar (1,4 Mrd. Euro) in die Tesla-Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada investiert. Während der US-Elektroautobauer dank steigender Absatzzahlen des Hoffnungsträgers Model 3 erstmals seit zwei Jahren wieder einen Quartalsgewinn eingefahren hat, muss sich die Investition für den Zulieferer Panasonic erst noch auszahlen. Der Elektronikkonzern setzt darauf, dass Tesla der Durchbruch am Massenmarkt gelingt. Bestellungen für das Model 3 will Tesla in Europa und China noch vor Jahresende annehmen. Der Verkauf in Europa soll dann 2019 beginnen.

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