Die Powerbank 25K von Anker.
Anker Powerbank soll Macbooks mehrerer Nutzer zerstört haben
Powerbanks wie die Anker 25K sind populär. Mit einer Ladeleistung von 165 Watt und einer Kapazität von 25.000 mAh lassen sich damit auch unterwegs Laptops und andere größere Geräte aufladen. Das Gerät wird mit zwei USB-C-Kabeln geliefert und kostete bei seiner Markteinführung etwa 100 Euro. Allerdings berichten mehrere Nutzer von Problemen.
Auf Reddit berichteten mehrere User über Probleme bei ihren Laptops, nachdem sie die Powerbank verwendet hatte.
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Zerstörte Hauptplatine
Später meldete sich der YouTuber Evan Eidinger in der Causa zu Wort. In einem Video behauptet er sogar, die Powerbank habe die Hauptplatine seines MacBooks zerstört. Probleme seien ihm jedoch bereits zuvor aufgefallen, als eines der USB-C-Kabel plötzlich nicht mehr funktionierte.
Er reklamierte die Anker 25K daraufhin und erhielt ein Austauschgerät. Doch erneut kam es zu einem Kabeldefekt – und diesmal hörte auch sein MacBook plötzlich auf zu funktionieren. Die Ladefunktion versagte, und das Gerät ließ sich nicht mehr aufladen. Etwa 60 Sekunden später stürzte das Betriebssystem aufgrund einer Kernel Panic, also eines schwerwiegenden Systemfehlers, ab.
Außerdem stellte Eidinger fest, dass die GPU nicht mehr funktionierte. Das MacBook versagte seinen Dienst, als er Videos exportieren wollte. Anschließend berichtete der YouTuber einem Freund von seinen Problemen. Bei diesem betraf der Defekt allerdings lediglich die USB-C-Anschlüsse und nicht die Hauptplatine.
Vorgehensweise unklar
Anker wurde bereits über das Problem informiert. Was Besitzerinnen und Besitzer entsprechender Geräte tun sollten, hat das chinesische Unternehmen bislang jedoch nicht mitgeteilt. Man sollte jedenfalls wachsam sein und bei Problemen Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen.
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Auch ist bislang nicht bekannt, ob Anker einen Rückruf plant. Es wäre allerdings nicht der erste Vorfall dieser Art: Im vergangenen Sommer wurden 1.000 Powerbanks wegen Brandgefahr zurückgerufen.
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