Mysteriöses Gerät soll Geheimnis um Havanna-Syndrom lüften
Im Jahr 2016 trat bei Diplomaten in Kuba erstmals das Havanna-Syndrom auf. Eine genaue Erklärung für die Symptome wie Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen sowie Denk- und Schlafschwierigkeiten gibt es bis heute allerdings nicht, trotz langjähriger Untersuchung.
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Licht in die Sache könnte nun ein Gerät bringen, das das US-Verteidigungsministerium seit mehr als einem Jahr untersucht. Davon berichtet CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen im Pentagon.
Teurer Kauf
Das Department of Homeland Security hat das Gerät für einen Betrag im 8-stelligen Bereich erworben, wie es heißt. Der Kauf wurde gegen Ende der Präsidentschaft von Joe Biden durchgeführt.
Die Quellen berichten, dass das Gerät Radiowellen aussendet und russische Komponenten enthält, aber nicht vollständig in Russland hergestellt ist. Es passt laut den Berichten in einen Rucksack. Gerätselt wird, wie ein Gerät, das stark genug ist, um die von einigen Opfern berichteten Schäden anzurichten, tragbar sein kann. Nicht zuletzt deswegen gibt es auch starke Zweifel daran, ob der Apparat wirklich mit den Vorfällen in Verbindung steht.
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Die Betroffenen berichteten von Gedächtnisverlust, Hörschwierigkeiten, Schlaflosigkeit und Anzeichen von Hirnverletzungen. Mittlerweile werden über 1.000 Fälle in den USA und weltweit mit dem Phänomen in Verbindung gebracht, das von den US-Geheimdiensten offiziell als "anomalous health incidents" bezeichnet wird.
Vorfälle auch in Wien
Auch in Wien wurden 2021 Fälle gemeldet. Die Bundeshauptstadt war neben Havanna einer der am stärksten betroffenen Orte, gemessen an der Zahl der gemeldeten Fälle.
Die US-Geheimdienste sind sich über die Ursache des Syndroms weiterhin uneinig. In einem Bericht vom Januar 2025 äußerte sich die Mehrheit der US-Nachrichtendienste skeptisch über die Beteiligung eines ausländischen Akteurs. Stattdessen wurden bestehende Erkrankungen und Umweltfaktoren als mögliche Ursachen genannt.