Samsung stellt seine SMS-App ein
Das Ende ist da: Die SMS-App von Samsung wird endgültig eingestellt und kann demnächst nicht mehr genutzt werden. Ab Juli 2026 ist es in den USA soweit. Dann wird die Anwendung "Samsung Messages" nicht mehr unterstützt.
Auf allen Samsung-Smartphones muss dann die vorinstallierte Messaging-App von Google für das Versenden und Empfangen von SMS genutzt werden. Wann österreichische beziehungsweise europäische Nutzer endgültig umgestellt werden, ist noch unklar, es dürfte aber ebenso bald soweit sein.
Der Umstieg von Samsung Messages auf Google Messages soll möglichst einfach über die Bühne gehen. In der App bietet Samsung eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die vorhandenen SMS mitnehmen zu können und die neuen Funktionen von Google Messages vorzustellen.
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Umstieg seit mehreren Jahren bekannt
Erstmals angekündigt hat Samsung das Ende der hauseigenen SMS-App bereits Mitte 2024. Schon seit 2018 ist klar, dass Samsung seine Messages-App nicht mehr weiterentwickelt. Seitdem arbeitet der koreanische Hersteller mit Google zusammen, um den RCS-Standard in das System der Galaxy-Geräte zu implementieren.
RCS (Rich Communication Services) gilt als SMS-Nachfolgetechnologie. Sie ermöglicht eine moderne Kommunikation mit Emojis, Sticker und Fotos direkt über das Mobilfunknetz und ohne Umwege über Drittanbieter-Apps wie WhatsApp oder Signal.
Bei der Kommunikation zwischen Android-Geräten gilt RCS mittlerweile als Standard. In Österreich wird RCS in der Regel von den meisten Mobilfunkanbietern unterstützt. Anders sieht es bei iPhones aus. Magenta hat Ende März als erster heimischer Netzbetreiber die iPhones in das RCS-System aufgenommen. Andere Mobilfunker wollen im Laufen des Jahres folgen.
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