Steve Jobs hat nach wie vor viele Fans.
Diesen entscheidenden Tipp gab Apple-Chef Steve Jobs seinem Nachfolger
Seit der Übernahme des CEO-Postens bei Apple im Jahr 2011 steht Tim Cook unter der ständigen Beobachtung, wie er das Erbe des Firmengründers Steve Jobs verwaltet. Ein zentraler Moment in dieser Übergangsphase war ein privates Gespräch kurz vor Jobs' Tod im Oktober 2011. Darin gab der Apple-Gründer seinem Nachfolger eine explizite Anweisung.
Diese lautete: “‚Frage niemals, was ich tun würde, sondern tue einfach das Richtige”. Davon erzählte Cook nun kürzlich in einem Interview mit CBS Sunday Morning. Jobs’ Ziel war es, Cook davon zu befreien, ständig im Schatten seines Vorgängers zu agieren.
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„Das werde ich nie vergessen, und es war ein unglaubliches Geschenk für mich”, erzählte Cook. “Ich habe einfach den Kopf gesenkt und gedacht: ‚Ich werde die beste Version von mir selbst sein”, so der jetzige Apple-Chef.
Dass es nicht gut ausgeht, wenn man sich zu sehr auf die Frage, was andere getan hätten, konzentriert, habe Jobs während seiner Arbeit bei Disney gelernt, wie Cook erzählt. Nach dem Tod von Walt Disney im Jahr 1966 verfiel das dortige Management über Jahre in eine Art Lähmung, da Entscheidungsprozesse oft mit der rhetorischen Frage „Was hätte Walt getan?“ blockiert wurden.
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Entscheidungen
Dass Cook diese Philosophie ernst genommen hat, kann man auch aus seinen Entscheidungen ablesen. Das wurde ihm auch zum Teil öffentlich vorgehalten. 2015, als etwa der Apple Pencil für iPads eingeführt wurde, erinnerten sich viele an Jobs’ Meinung zu Stiften. 2007 sagt Jobs bei der Präsentation des ersten iPhones: "Who wants a stylus? You have to get 'em, put 'em away, you lose 'em. Yuck! Nobody wants a stylus. So let's not use a stylus."
Weitere Beispiele gibt es zuhauf. So spottete Jobs etwa auch über große Smartphones (damals noch Phablets genannt). Unter Cook zogen die großen Displays auch in iPhones ein. Tablets mit 7-Zoll-Screen seien laut Jobs “Dead on Arrival”, 10 Zoll sei das Mindeste. Unter Cook wurde dann das iPad Mini eingeführt.
Es gibt noch mehr Beispiele, so war Jobs absolut kein Fan davon, Barvermögen von Apple in Form von Dividenden an Aktionäre auszuschütten. Auch das änderte Cook, heute schüttet Apple regelmäßig Milliarden an Dividenden aus. All das zeigt, dass Cook den Ratschlag von Jobs durchaus ernst genommen hat.
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