B2B

Neue Regeln für Kryptowährungen geplant

Die Aufsichtsbehörde zur weltweiten Bekämpfung von Geldwäsche will ein Regelwerk für die Geschäfte mit Kryptowährungen erstellen. Im kommenden Juni würden die ersten Vorgaben verabschiedet, anhand derer die Staaten die Aufsicht über Bitcoin & Co. organisieren sollen, teilte die Financial Action Task Force (FATF) am Freitag mit. Es wäre die erste internationale Initiative in diesem Markt.

Handelsplattformen für digitale Währungen sowie bestimmte Anbieter von Krypotwährungskonten ("Wallets") benötigen den Angaben zufolge künftig eine staatliche Lizenz. Außerdem würden sie einer gesetzlichen Regulierung unterworfen. Gleiches gelte für Dienstleister, die Unternehmen bei der Ausgabe neuer Cyber-Devisen - dem sogenannten Initial Coin Offering (ICO) - unterstützen.

Damit soll die Nutzung von Kryptowährungen für Geldwäsche, Terrorfinanzierung und andere Straftaten eingedämmt werden. Staaten, die sich nicht an die neuen Regeln hielten, würden auf eine schwarze Liste gesetzt, kündigte die FATF an. Dies erschwere den Ländern den Zugang zu den internationalen Finanzmärkten. Bisher handhaben die Staaten die Kontrolle sehr unterschiedlich.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare

Liebe Community! Unsere Developer arbeiten derzeit fleißig daran ein neues Kommentarsystem für euch zu entwickeln! Ab Ende Jänner könnt ihr dann auch über diesem Wege mit uns in Kontakt treten und wir freuen uns schon auf viele interessante Kommentare!