Die Amazon-Lieferdrohnen fliegen nur bei Schönwetter.
Amazon-Lieferdrohne kracht in Wohngebäude
Anfang Dezember hat Amazon seinen Drohnen-Lieferdienst Prime Air im Großraum Dallas (Texas) eingeführt. Im Umkreis von etwa 12 Kilometern um das Logistikzentrum im Vorort Richardson kann man sich tausende Produkte in unter einer Stunde liefern lassen.
Vergangene Woche kam es dabei zu einem ersten aufsehenerregenden Zwischenfall. Einer der blau-weißen MK30-Hexakopter krachte in ein Wohngebäude und stürzte rauchend zu Boden. Eine Anwohnerin filmte die Szene aus dem Fenster:
Geringer Schaden am Gebäude
Das Video zeigt, wie die Drohne in der Nähe des Gebäudes schwebt und dann aus dem Bildausschnitt verschwindet. Anschließend ist ein lautes Geräusch zu hören, Propellerteile stürzen zu Boden.
In einer zweiten Aufnahme sind Feuerwehrleute zu sehen, die das havarierte Fluggerät am Boden inspizieren. Der Schaden am Gebäude wird als gering eingeschätzt, ob die Drohne selbst wieder flugtüchtig wird, ist eine andere Frage. Laut CBS News entschuldigte sich Amazon offiziell für die Unannehmlichkeiten und versprach Aufklärung.
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Drohnen-Lieferung für 4,99 US-Dollar
Die schnelle Lieferung über den Luftweg ist nur in wenigen Gegenden der USA – darunter auch Tolleson in Arizona, Pontiac in Michigan und Ruskin in Florida – verfügbar und nur tagsüber bei guten Wetterbedingungen möglich. Die Zustellung kostet 4,99 US-Dollar (ca. 4,20 Euro), maximales Gewicht sind 5 Pfund (etwa 2,3 kg).
Damit eine Bestellung per Drohne zugestellt werden kann, muss man einen Zustellungsort festlegen, an dem das Paket fallen gelassen werden kann, heißt es in den Amazon-FAQ. Menschen, Tiere, Fahrzeuge und andere Objekte müssen dabei mindestens 3 Meter entfernt sein.
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Noch 2026 in Großbritannien
Noch in diesem Jahr will Amazon den Drohnen-Zustellungsdienst ausweiten. In Darlington im Nordwesten Englands sind die Fluggeräte bereits zugelassen, wie Heise berichtet.
In Italien wurden 2024 erste Testflüge durchgeführt. Inzwischen hat Amazon das Projekt in San Salvo in den Abruzzen jedoch aufgegeben. Laut Wired hängt die Entscheidung des Konzerns womöglich mit hohen Nachforderungen der italienischen Steuerbehörden zusammen.
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