Bei der WWDC 2026 könnte Apple endlich mehr zur erneuerten KI-Siri verraten.
Warum Apple den Start der neuen Siri erneut verschieben muss
Die Probleme, mit denen Apple bei der Entwicklung einer neuen KI-Siri konfrontiert wird, erinnern an eine unendliche Geschichte. Eigentlich hätte das nächste Update auf iOS 26.4 bereits einen Vorgeschmack auf das neue Sprachassistenzsystem beinhalten sollen.
Nun hat Apple offenbar ein weiteres Mal die Reißleine gezogen und die Einführung der Siri-Neuerungen um mehrere Wochen bis Monate verschoben. Anstatt im März 2026 sei nun frühestens im Mai mit iOS 26.5 und neuen Siri-Funktionen zu rechnen, heißt es in einem Bericht von Bloomberg.
Dieser Zeitplan beruht auf Leaks und durchgesickerten Informationen. Offiziell sagte Apple bisher nur, dass die neue Siri im Laufe des Jahres 2026 eingeführt werden soll.
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Woran es hakt
Laut Insider-Informationen war Apple nach internen Tests mit der Zuverlässigkeit von Siri unzufrieden. Es soll nicht nur Probleme bei der Funktionsweise geben: Das gesamte Software-Framework soll fehleranfällig sein und auf wackeligen Beinen stehen, berichtet der üblicherweise gut informierte Marc Gurman.
Mit iOS 26.4 sollte eine bessere Personalisierung von Siri eingeführt werden und unter anderem ein Zugriff auf ältere Nachrichten. Mit einem entsprechenden Sprachbefehl soll etwa ein Podcast gefunden werden können, den man vor langer Zeit von einem Freund empfohlen bekommen hat. Dieser Podcast soll dann umgehend abgespielt werden.
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Komplexe Aufgaben für Siri
Auch bei einer anderen Funktion soll Apple hinter dem internen Zeitplan liegen: Siri wird in Zukunft endlich die Fähigkeit bekommen, in allen möglichen Apps verschiedene Aktionen auszuführen, beispielsweise ein Foto zu finden, dieses zu bearbeiten und an einen Kontakt zu senden.
Eine solche komplexe, mehrstufige Aufgabe soll Siri künftig mit einem einzigen Sprachbefehl ausführen können. Allerdings hätten auch hier die internen Tests zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen geführt, schreibt Gurman. Wenn man etwa zu schnell spricht, gibt Siri einfach auf und bricht die Aufnahme des Sprachbefehls ab.
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Neue Web-Suche geplant
Neben den neuen Siri-Funktionen arbeitet Apple laut Gurman an weiteren KI-Features, die in internen Testversionen von iOS 26.5 integriert sind. Demnach gibt es eine Web-Suche, die Zusammenfassungen liefert - ähnlich wie der AI-Overview beziehungsweise der KI-Modus von Google.
Auch eine neue Funktion zur Erstellung von KI-Bildern soll in iOS 26.5 vorkommen. Dieses Feature soll über die bereits verfügbare Image-Playground-App hinausgehen. Allerdings sei man mit der Bilder-KI intern ebenso nicht zufrieden.
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Es ist Geduld gefragt
Unterm Strich bedeuten die durchgesickerten Informationen, dass iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer wohl noch länger auf brauchbare KI-Tools und die neuartige KI-Siri warten müssen. Einen offiziellen Einblick darüber, wie es um die KI-Strategie von Apple steht, wird man spätestens auf der WWDC im Juni erhalten.
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