Handys gehören genau wie Bananen und Tomaten nicht in den Kühlschrank.
Trotz Hitze: Bitte legt euer Handy nicht in den Kühlschrank
In den vergangenen Wochen war es in weiten Teilen Europas ungewöhnlich heiß. In Österreich lag die Temperatur durchschnittlich 4,5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel zwischen 1961 und 1990.
Weit über 30 Grad Lufttemperatur bringen nicht nur Menschen an ihre körperlichen Grenzen. Auch Smartphones und Tablets überhitzen unter diesen Bedingungen schnell. Die Geräte zum Abkühlen in den Kühl- oder Gefrierschrank zu legen, ist allerdings eine überaus schlechte Idee.
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Kondensation im Inneren
Wenn man z. B. heiße Nudeln in einer verschlossenen Box in den Kühlschrank stellt, sammelt sich an der Oberseite Kondenswasser. Genau das Gleiche kann auch im Inneren eines überhitzten elektronischen Geräts passieren.
Das Problem: Das Wasser ist danach nicht mehr aus dem Gehäuse zu bekommen. Es korrodiert elektronische Bauteile und Kontakte – womöglich mit irreparablen Folgen. Laut eines BBC-Berichts kommt es in Großbritannien zuletzt verstärkt zu dieser Art von Schäden, weil sich unbedarfte Nutzerinnen und Nutzer an irreführenden Kühlungs-Tipps auf Social Media orientieren.
Akku kann Feuer fangen
Doch auch ohne Kühlschrank kann ein Mobilgerät in der Sommerhitze kaputtgehen: Wenn Batterien überhitzen, kann deren innere Struktur Schaden nehmen, ähnlich wie wenn man sie von außen physisch beschädigt. Dadurch blähen sie sich auf. Im schlimmsten Fall kommt es zum sogenannten Thermal Runway: Der Akku fängt Feuer.
Sobald ein Akku übermäßig heiß ist und sich verformt, sollte man das entsprechende Gerät nicht benutzen und sofort in einen feuerfesten Behälter geben. Ab diesem Zeitpunkt sollten nur Fachleute weiter damit hantieren, um den defekten Akku zu ersetzen. In den Restmüll darf man einen defekten Akku übrigens keinesfalls werfen, denn das führt ebenfalls häufig zu Bränden.
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Haris Bilal vom Reparaturshop „Wir Reparieren Es“ in Wien-Währing kennt das Problem nur zu gut: „Von Anfang Juni bis Mitte September beobachte ich verstärkt aufgeblähte Akkus“, berichtet er der futurezone. Mit Handys, die zum Abkühlen in den Gefrierschrank gelegt wurden, hatte er jedoch noch nie zu tun.
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