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Saudi-Arabien und Foxconn gründen eigene Elektroautomarke

Der Öffentliche Investment-Fonds von Saudi-Arabien (PIF) hat angekündigt, eine Partnerschaft mit dem taiwanesischen Konzern Foxconn einzugehen, um gemeinsam Elektroautos zu produzieren. Die Automarke Ceer wurde auf Initiative des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman al Abdulaziz kreiert, um das Land auf seinem Weg Richtung Dekarbonisierung zu unterstützen, berichtet TechCrunch.

Vom iPhone zu E-Autos

Foxconn, das u.a. auch iPhones zusammenbaut, dringt bereits seit einiger Zeit stärker in den Bereich Elektromobilität vor. Das Unternehmen wird künftig u.a. E-Autos für Fisker montieren. Mit Ceer besitzt es nun eine eigene Marke. Offiziell ist Ceer ein Joint-Venture zwischen PIF und Foxconn-Mutter Hon Hai Technology Group.

Technologie von BMW

Die Autos sollen mit Komponenten-Technologie von BMW konstruiert werden. Die Produktion soll in Saudi-Arabien angesiedelt werden. 30.000 neue Arbeitsplätze sollen dadurch geschaffen werden. "Saudi-Arabien gründet nicht nur eine neue Automarke, wir gründen eine neue Industrie und ein Ökosystem, das internationale und lokale Investitionen anzieht", sagt Mohammed bin Salman als Abdulaziz zum Start von Ceer.

Elektromobilität ist für Saudi-Arabien kein komplett neues Investitionsfeld. 2018 hat der Staat bereits eine Milliarde Dollar in das US-Unternehmen Lucid Motors gesteckt. Der PIF hält 61 Prozent an der Firma.

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