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Wie das iPhone an Bord der Artemis-II-Mission landete

Vergangenen Mittwoch startete die Artemis-II-Mission erfolgreich vom Kennedy Space Center in Florida. Montagfrüh um 6:42 Uhr unserer Zeit trat die Orion-Raumkapsel mit ihren 4 Besatzungsmitgliedern in den Einflussbereich des Mondes ein, wie die NASA bekannt gab. Ab diesem Zeitpunkt wirkt die Anziehungskraft des Mondes stärker auf Orion als die der Erde. Der nächste große Schritt ist die Umrundung des Monds, für die rund 6 Stunden vorgesehen sind.

Inzwischen hat die NASA Dutzende Fotos von dieser historischen Mission – immerhin die erste seit 1972, die Menschen Richtung Mond bringt – veröffentlicht. Einige davon wurden mit dem iPhone 17 Pro Max aufgenommen.

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Smartphone Space Race

Das macht das iPhone zu dem Smartphone, das in der bisher größten Entfernung zur Erde zum Einsatz kam. Oder anders gesagt: Apple gewinnt einen Space Race gegen Android haushoch.

Samsung hatte zwar in einem PR-Stunt 2024 mehrere Galaxy S24 Ultra in die obere Stratosphäre, d. h. auf rund 36.000 Kilometer Höhe geschossen, wie PetaPixel damals berichtete. Von Android-Geräten, die weiter von der Erde entfernt waren, gibt es keine Berichte.

Übrigens gelangten schon 2011 2 iPhones – damals die brandneuen 4s – auf die ISS, wie Space.com berichtete. Sie sollten damals Fotos von der Erde schießen und gleichzeitig mit dem Gyroskop und dem Beschleunigungsmesser die Position der ISS bestimmen.

Ein iPhone für jedes Crewmitglied

Im Rahmen von Artemis II hat Mission Specialist Christina Koch nun u. a. ein Selfie von sich und der Erde, die durchs Fenster der Raumkapsel zu sehen ist, geschossen. Auch ihr Kollege Reid Wisemann hat am Donnerstag die Frontkamera des iPhone 17 Pro Max genutzt, um sein Profil vor dem Heimatplaneten festzuhalten.

NASA-Astronaut Reid Wiseman blickt aus einem der Fenster der Orion-Raumkapsel auf die Erde (aufgenommen am 2. April mit einem iPhone 17 Pro Max).

Wie die New York Times (NYT) berichtet, haben die Astronautin und die 3 Astronauten während ihrer Quarantäne im März jeweils ein iPhone von der NASA bekommen. Allerdings können diese nicht mit dem Internet verbunden werden. Auch Bluetooth funktioniert nicht. Sie sind demnach hauptsächlich für Fotos und Videos gedacht.

Sicherheitsüberprüfung zur Zulassung

„Wir geben unseren Crews die Werkzeuge, um spezielle Momente für ihre Familien festzuhalten und inspirierende Bilder und Videos mit der Welt zu teilen. Genauso wichtig ist, dass wir etablierte Prozesse hinterfragt und moderne Hardware innerhalb eines straffen Zeitplans für die Raumfahrt qualifiziert haben“, erklärte NASA-Chef Jared Isaacman dazu im Februar auf X.

Üblicherweise werde Hardware in einem 4-stufigen Prozess zugelassen, wie Raumfahrtexperte Tobias Niederwieser gegenüber der NYT erklärt: Zunächst wird das Gerät einem Sicherheitsgremium vorgestellt. Dann werden potenzielle Gefahren identifiziert, etwa ob Materialien wie Glas zerspringen können. Im dritten Schritt wird ein Plan zum Umgang mit diesen Gefahren erstellt und zuletzt muss nachgewiesen werden, dass der Plan funktioniert.

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Apple nicht eingebunden

Zu den Sicherheitsbedenken kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Funktionieren die Geräte in annähernder Schwerelosigkeit überhaupt? Diese Frage scheint mit den beeindruckenden Fotos, die uns von der Orion erreichen, jetzt geklärt.

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Laut NYT war Apple in diesen Zulassungsprozess nicht eingebunden. Das Unternehmen bestätigte jedoch, dass das iPhone 17 Pro Max das erste sei, das für ausgedehnte Nutzung in der Erdumlaufbahn und darüber hinaus zugelassen wurde.

Das iPhone 17 Pro Max war erst im September auf den Markt gekommen. Dessen Kameras sind daher wohl die aktuellsten, die sich in der Raumkapsel befinden, wie die NYT vermutet. Außerdem an Bord sind eine Nikon D5s von 2016 und 4 GoPro Hero 11s von 2022.

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