Nach Verkehrschaos: China stoppt Genehmigungen für Robotaxis
Ende März kam es in der chinesischen Millionenstadt Wuhan stellenweise zu einem Verkehrschaos. Mindestens 100 Robotaxis des Herstellers Baidu waren plötzlich ausgefallen und blieben einfach auf der Straße stehen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
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Wie Nikkei Asia meldet, ziehen chinesische Behörden nun Konsequenzen aus diesem Vorfall. Sie baten Anfang April 8 Robotaxi-Firmen, sowie Vertreter jener Städte, die diese auf ihren Straßen erlauben, zu einem Treffen und verlangten eine umfassende Selbstüberprüfung. Außerdem würden zunächst keine neuen Genehmigungen für Robotaxis ausgestellt.
Betrieb geht weiter
Die chinesische Regierung hat laut Nikkei die Aufsicht über Robotaxi-Tests schon seit Langem lokalen Behörden überlassen. Die Richtlinien für selbstfahrende Autos unterscheiden sich daher von Region zu Region. Insofern sei es neu, dass sich die Regierung in Peking selbst in die Genehmigungsverfahren einmischt.
Laut Nikkei Asia waren Ende 2025 rund 4.500 Robotaxis in 10 chinesischen Städten unterwegs. Dahinter stehen neben Baidu die Unternehmen Pony.ai und WeRide. Letztere betonten, dass ihre bereits genehmigten Flotten ihren Betrieb wie gewohnt fortführen.
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Die Autobauer Geely und Xpeng stellten auf der gerade in Peking stattfindenden Auto Show eigene Robotaxi-Modelle vor.
Globale Expansion
Alle 3 Hersteller haben mittlerweile auch Märkte außerhalb Chinas im Blick. In Dubai sind bereits erste WeRide- und Baidu-Fahrzeuge in Betrieb. Baidu kündigte vergangenes Jahr an, in die Schweiz und die Türkei expandieren zu wollen. Wie der Standard im November berichtete, hat Pony.ai eine Kooperation mit Bolt geschlossen, um Robotaxis nach Europa zu bringen.
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Auch in den USA sind autonome Taxis im Einsatz, etwa jene der Alphabet-Tochter Waymo. Auch bei diesen kommt es immer wieder zu Problemen und Verkehrsbehinderungen.