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Feuer im Cockpit zwingt Swiss-Airbus zur Notlandung

Ein Airbus A330-300 von Swiss befand sich gerade vor der kanadischen Atlantikküste als die Piloten eine starke Rauchentwicklung im Cockpit meldeten. Laut Aviation Herald war dabei sogar von einem Feuer die Rede. Die Crew setzte einen Notruf ab und ersuchte beim nächstmöglichen Flughafen landen zu dürfen. 

Die Piloten versuchten unter anderem vergeblich den Rauch aus dem Cockpit in die Business-Class-Kabine zu entlüften. Dem Flug LX16 wurde schließlich der Flughafen in Bangor im US-Bundesstaat Maine zugewiesen. Daraufhin drehte der Airbus scharf nach rechts ab und konnte kurze Zeit später sicher in Bangor landen, wo bereits die Feuerwehr auf die Maschine wartete. 

Der Swiss-Airbus musste in Maine notlanden.

Ein Brandherd konnte nach der Landung nicht ausfindig gemacht werden. Daher ist noch unklar, wie es zur Rauchentwicklung kam. Die 229 Personen an Bord konnten das Flugzeug jedenfalls unverletzt über die Treppen verlassen. 

Katastrophe vor 28 Jahren

Bei dieser Gemengelage kommen Erinnerungen an eine Katastrophe auf: Denn nicht allzu weit entfernt von der Gegend, wo der LX16 einen Notruf abgesetzt hatte, kam es vor 28 Jahren zum schwersten Flugunglück in der Geschichte der Schweizer Airline. 

Nach einem Kabelbrand in der Bordelektrik stürzte die MD-11 des Swissair-Flugs 111 vor Peggys Cove in Kanada ins Meer. Alle 256 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Das ist bis heute der schwerste Zwischenfall einer Fluggesellschaft aus dem deutschsprachigen Raum.

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