Digital Life

Roboter stürzt bei Marathon an der Startlinie und zerlegt sich selbst

Beim Roboter-Marathon in Peking, der am vergangenen Sonntag parallel zum “menschlichen” Marathon stattfand, sollen humanoide Roboter zeigen, was sie können. In den Tagen vor dem Event hatten die Roboter und ihre Teams, die sie bauen, bereits die Möglichkeit zu trainieren. Dabei konnten sie ihre künstlichen Läufer testen und eventuelle Probleme vor dem großen Tag beheben.

Das führte bereits im Vorfeld zu einigen - manche würden sagen sehr amüsanten - Videos. Teilweise legt es die humanoiden Geräte mit voller Wucht beim Laufen auf den Asphalt. Das weiße Gerät am Ende scheint hingegen einen plötzlichen Anfall an maschineller Trunkenheit zu haben, bevor es relativ behäbig umfällt. 

Besonders schlimm hat es allerdings einen anderen Roboter erwischt. Dieses Gerät startet voll los, bevor es über einen Kabelkanal stolpert. Anschließend fällt der Roboter nicht nur einfach zu Boden, sondern zerschellt an ihm nahezu in einer Explosion. 

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, zappelt er danach auch noch wie ein Fisch auf dem Trockenen. Abtransportiert wird er dann auf einer Bahre, wie man sie auch von Sanitätern für Menschen kennt. 

Roboter schlägt Mensch

Nicht alle Roboter hatten ein so dramatisches Schicksal. Eine der Maschinen, die es im ersten Video oben auf den Asphalt gelegt hat, schaffte es wieder rechtzeitig auf die Beine. 

Der siegreiche Roboter der Smartphone-Marke Honor legte die 21 Kilometer sogar schneller zurück, als es Jacob Kiplimo beim Halbmarathon-Weltrekord schaffte. Der Roboter benötigte nur 50 Minuten und 26 Sekunden

Auch andere Maschinen schlugen die Menschen beim Halbmarathon teilweise sehr deutlich. Sie traten allerdings aus Sicherheitsgründen nicht zeitgleich mit den anderen Läufern an. Wenn man sich die Videos oben nochmal ansieht, war das wahrscheinlich eine gute Idee.

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