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Warum Waymo jetzt Tausende Robotaxis zurückrufen muss

Waymo ruft in den USA bis zu 3.800 Robotaxis zurück. Das teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit. Hintergrund ist das Risiko, dass die autonomen Fahrzeuge überflutete Straßen befahren und dadurch liegen bleiben könnten.

Auslöser war ein Vorfall am 20. April in Texas. Ein unbesetztes Robotaxi fuhr in eine überschwemmte Straße und blieb an einer besonders stark überfluteten Stelle stehen.

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Sicherheit geht vor

Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Waymo reagierte dennoch umgehend und schränkte seine Aktivitäten in der Region San Antonio nach dem Vorfall zunächst deutlich ein.

Nach Angaben der NHTSA hat Waymo bereits ein erstes Over-the-Air-Update an die betroffenen Fahrzeuge geschickt. Dieses soll das Verhalten der Robotaxis auf überfluteten Straßen verbessern und die Taxis für Menschen sicherer machen. An einer endgültigen technischen Lösung arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben weiter.

Ausfälle bei Waymo und der Konkurrenz

Es ist nicht das erste technische Problem für Waymo. Im Dezember 2025 wurde der Betrieb in San Francisco bereits durch einen großflächigen Stromausfall beeinträchtigt. Das lag jedoch nicht an einem Softwarefehler, sondern war auf eine externe Infrastrukturstörung zurückzuführen.

Auch andere Anbieter kämpfen mit Ausfällen: Im April dieses Jahres führte ein technisches Problem beim chinesischen Robotaxi-Betreiber Apollo Go in Wuhan zu Verkehrsbehinderungen.

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Der aktuelle Rückruf zeigt jedoch eine besondere Herausforderung für autonome Fahrzeuge: Während sich bekannte Verkehrssituationen zuverlässig trainieren lassen, stellen extreme Wetterlagen die Systeme weiterhin vor schwer vorhersehbare Situationen. Wie schnell Anbieter diese Risiken beherrschen, dürfte entscheidend dafür sein, wann Robotaxis im Alltag flächendeckend eingesetzt werden können.

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