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Warum dieses Android-Gerät gerade der große Hype ist

Vor einigen Tagen ist die CES in Las Vegas zu Ende gegangen. Auf der Technikmesse wurden unzählige neue Produkte vorgestellt und angekündigt. Viele davon verschwinden in der Masse. Manche können sich allerdings von der Masse abheben und für Aufsehen sorgen. 

Eines dieser Geräte ist der Clicks Communicator, der in den sozialen Medien und in Tech-Blogs ziemlich gehypt wird. Ob er auch zu einem Verkaufsschlager und einem unternehmerischen Erfolg wird, lässt sich noch nicht absehen, ist aber ungewiss. 

Beim Clicks Communicator handelt es sich um ein Android-Gadget, das auf den ersten Blick stark an einen BlackBerry erinnert: Das Display ist nahezu quadratisch und es gibt eine physische Tastatur mit echten Tasten. 

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Messaging im Mittelpunkt

Mit "Designed for doing, not doomscrolling" preist der britische Hersteller seinen Communicator an - also mit "Gemacht fürs Tun, nicht fürs Doomscrolling". Damit zeigt sich bereits die Absicht, eine zweifache Zielgruppe anzusprechen. 

Wie die Bezeichnung nahelegt, ist der Clicks Communicator für Kommunikation konzipiert. Im so genannten "Message Hub" werden mehrere Messenger-Anwendung am Startbildschirm gesammelt. Mit der physischen Tastatur sollen sich die Messaging-Apps besonders effizient bedienen lassen. 

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BlackBerry-Anspielung nicht von ungefähr

Laut Clicks soll der Communicator in erster Linie als Zweitgerät dienen. Das Unternehmen will damit all jene ansprechen, die mehrere Smartphones verwenden. Der Communicator soll nicht das Smartphone ersetzen, sondern vielmehr ergänzen, erklärt Jeff Gadway von Clicks gegenüber Engadget. 

Dass der Communicator an einen BlackBerry erinnert, scheint kein Zufall zu sein. Gadway ist nämlich nicht nur Mitgründer von Clicks. Zu früheren Zeiten war er auch der Marketing-Chef von BlackBerry.

Clicks beabsichtigt jedenfalls Business-Menschen in den Fokus des Communicators zu nehmen. Gadway meint, dass gerade in Europa, wo es strenge Datenschutzregeln gibt, viele zu einem Zweitgerät für die unternehmerische Kommunikation gezwungen werden. Mit dem gleichzeitigen Fokus auf Produktivität soll der Communicator beispielsweise in dieser Nische platziert werden. 

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Clicks Communicator

Trotzdem ein gewöhnliches Smartphone

Darüber hinaus scheint das eigenwillige Android-Gadget aber auch bei all jenen gut anzukommen, die auf der Suche nach ungewöhnlichen und neuartigen Geräten sind. Die Abkehr vom Doomscrolling und der frische Formfaktor sprechen auch technikbegeisterte Millennials und Gen-Z-Personen an. 

Auch wenn der Communicator das Messaging in den Mittelpunkt stellt, handelt es sich immer noch um ein gewöhnliches Android-Smartphone. Es können alle möglichen Apps installiert und genutzt werden, erklärt Gadway. Für TikTok oder Instagram sei der quadratische und vergleichsweise kleine 4-Zoll-Bildschirm nicht besonders gut geeignet. 

Auch wenn es keine offizielle Angabe darüber gibt, dürften die Google-Dienste (GMS) und auch der Play Store auf dem Communicator verfügbar sein. Das Gerät läuft unter Android 16 und erfüllt außerdem alle Kriterien für ein gewöhnliches Handy: Kamera, Touchscreen, 5G-Prozessor, Wlan, NFC, SIM-Karte, eSIM, microSD-Karte usw.

Preis als Spielverderber

Auch wenn es derzeit einen Hype um den Clicks Communicator gibt, wird der Erfolg eines solchen Gerätes an den Verkaufszahlen gemessen, die wiederum maßgeblich vom Preis abhängen. Und genau hier könnte die Schwachstelle des BlackBerry-Verschnitts liegen. Clicks verlangt für den Communicator nämlich 499 Dollar. Der Early-Bird-Preis liegt bei 399 Dollar. Ein Euro-Preis wurde noch nicht genannt. 

Für ein solches Experiment könnte das für viele dann doch zur Spaßbremse werden. Wer unbedingt eine physische Tastatur haben möchte, könnte ebenso bei Clicks fündig werden - zu einem deutlich niedrigeren Preis. Das britische Unternehmen verkauft derartige Zubehör nämlich in mehreren Varianten: als magnetisch ansteckbare Tastatur und als integrierte Tastatur in einer Handy-Hülle.

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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