Dongfeng will noch heuer Feststoffakkus mit 1.000 km Reichweite herstellen
Wie viele andere chinesische Autohersteller beteiligt sich auch Dongfeng am Rennen um die Einführung von Festkörperbatterien. Sie gelten als besonders sicher und haben eine höhere Energiedichte als übliche Lithium-Ionen-Akkus.
In einer öffentlichen Bekanntmachung der Provinz Hubei, wo sich der Hauptsitz des staatlichen Unternehmens befindet, wurde nun ein Datum für die Serienproduktion von Feststoffakkus bekanntgegeben. Ab der zweiten Jahreshälfte will Dongfeng ein Modell mit einer Energiedichte von 350 Wh/kg herstellen. Der Akku soll Elektroautos eine Reichweite von 1.000 Kilometern ermöglichen.
Strenge Sicherheitstests
Carnewschina berichtet, dass Dongfeng seine neuen Batterien strengen Sicherheitstests unterzogen habe. Selbst bei Kompressionstests und daraus resultierenden Verformungen von 50 Prozent blieben die Akkus funktionsfähig. Bei Temperaturen von 170 Grad Celsius zeigten sich keine Anzeichen von Rauch oder Feuer.
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Grundlage der Technologie ist ein sogenanntes Oxid-Polymer-Komposit. Dieses habe den Vorteil, dass bestehende Lieferketten und Produktionsanlagen genutzt werden können, was die Massenfertigung erleichtert.
Hochleistungsbatterie
Auch bei -30 Grad Celsius behielt der Akku über 74 Prozent seiner Ladung, heißt es bei Carnewschina. Er sei im Vergleich zu klassischen Lithium-Ionen-Akkus um 30 Prozent leichter, was erhöhte Reichweite ohne zusätzliches Gewicht bedeutet.
Dongfeng arbeitet seit kurzem mit 18 akademischen und industriellen Institutionen zusammen. Dadurch will man bereits 2027 eine verbesserte Variante dieses Feststoffakkus herstellen können.
2,47 Millionen verkaufte Fahrzeuge 2025
Im vergangenen Jahr hat Dongfeng insgesamt 2,47 Millionen Fahrzeuge verkauft, knapp die Hälfte davon elektrisch. Das 1969 gegründete Unternehmen zählt zu den ältesten der Branche, sein Name bedeutet auf Deutsch „Ostwind“.
In der Vergangenheit machte Dongfeng zum Beispiel mit einem Pickup, der dem Cybertruck verdächtig ähnlich sah, auf sich aufmerksam. 2025 fiel ein Modell negativ auf, weil es beim Euro-Crashtest komplett versagte.
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