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Diese 4 neuen MacBooks kommen 2026

2026 soll bei Apple im Zeichen der MacBooks stehen. Nachdem das Design der Laptops seit mehreren Jahren nahezu unverändert blieb, könnte sich in diesem Jahr das Laptop-Line-up komplett neu aufgestellt werden.

Insgesamt werden im Laufe des Jahres 4 neue MacBooks erwartet. Die Hinweise darauf häuften sich in den vergangenen Monaten und stammen von etlichen Leakern, die üblicherweise gut über Apples Pläne informiert sind.

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1. Das günstigste MacBook

Apple-Laptops gehören seit jeher zu den hochpreisigen Geräten und zielen dementsprechend auf Power-Nutzer und Professionals ab. Mit einem günstigen MacBook möchte Apple nun eine neue Zielgruppe ansprechen und dadurch Windows-Laptops und Chromebooks unter Druck setzen. 

Ein niedriger Preis wird natürlich einige Kompromisse erfordern. Es soll mit einem schwächeren LC-Bildschirm ausgestattet werden. Erwartet wird eine Display-Diagonale von 13 Zoll - etwas kleiner, als beim aktuellen MacBook Air. Außerdem soll das Gerät noch dünner und leichtgewichtiger sein. 

Als Prozessor soll ein A18-Pro-Chip dienen, der auch das iPhone 16 Pro antreibt. Dieser Chip ist zwar um 40 Prozent langsamer als der M4-Chip, aber ungefähr gleich leistungsfähig wie der M1-Prozessor. Bei der Grafikleistung soll der A18 Pro sogar mehr auf dem Kasten haben als der M1.

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Der A18 Pro bringt aber ein großes Fragezeichen und eine weitere Einschränkung: Er ist nämlich nicht Thunderbolt-kompatibel. Das bedeutet, dass das günstige MacBook nur mit einem herkömmlichen USB-C-Port ausgestattet sein wird. Auf die Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle, um Daten, Videosignale und Strom gleichzeitig übertragen zu können, wird man verzichten müssen. 

Das große Fragezeichen steht hinter der Kompatibilität der jeweiligen Apps mit dem A18-Pro-Chip. Es könnte sein, dass nicht alle Programme mit dem Low-Cost-MacBook zusammenspielen können. Das günstigere MacBook soll aber ohnehin eher für Web-Browsing und einfachere Anwendungsszenarien in Frage kommen. 

Wie viel das günstigere MacBook kosten wird, ist noch unklar. Mit 1.099 Euro (999 Dollar) ist das MacBook Air derzeit der Einstieg in die Welt der Apple-Laptops. Es wird erwartet, dass der Preis des Billig-MacBooks irgendwo zwischen 699 und 899 Dollar liegen wird. 

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2. MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Das MacBook Pro wird voraussichtlich wieder seine übliche Aktualisierung erhalten und dabei mit den aktuellen M5-Pro- beziehungsweise M5-Max-Prozessoren ausgestattet werden. Auch bei der SSD-Performance soll es Verbesserungen geben. 

Es wird erwartet, dass die aktualisierten MacBook-Pro-Modelle wieder in 2 verschiedenen Größen erhältlich sein werden: 14 und 16 Zoll. Bei den Preisen soll sich nichts ändern, sodass der Einstieg mehr als 2.000 Euro kosten wird. 

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3. MacBook Air mit M5

Wenig Neues wird es beim MacBook Air geben. Auch dieses Modell wird dieses Jahr wieder mit dem neuesten Prozessor ausgestattet werden. Davon abgesehen werden für das MacBook Air mit M5-Chip keine Neuerungen erwartet. 

Es soll in 2 Größen erscheinen: 13 und 15 Zoll. Voraussichtlich sollen auch bei diesen beiden Geräten die Preise stabil bleiben. Der Marktstart wird im Frühjahr erwartet. 

Passend dazu: Vor genau 18 Jahren, im Jänner 2008, hat Steve Jobs das erste MacBook Air vorgestellt. Die legendäre Präsentation mit dem Briefumschlag ist im folgenden Video zu sehen. 

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4. MacBook Pro mit Touchscreen und OLED

Spannend soll es gegen Ende des Jahres werden. Dann soll Apple nämlich sein lang erwartetes, komplett neues MacBook Pro vorstellen, das mit einem Touchscreen und einem OLED-Display ausgestattet ist. Damit ergibt sich nicht nur eine neue Funktionalität, sondern auch eine bessere Energieeffizienz und deutlich höhere Kontraste. 

Beim OLED-Display setzt Apple angeblich auf eine Tandem-Struktur, die aus 2 Leuchtschichten besteht. Im Vergleich zu Single-Stack-OLEDs bietet die Tandem-Technologie eine höhere Helligkeit und eine längere Lebensdauer. 

Interessant wird, wie sich das erste Touchscreen-MacBook beim Handling schlagen wird. Tastatur und Trackpad sollen jedenfalls erhalten bleiben. Mit dem Touchscreen würden die MacBooks mit macOS und die iPads mit iPadOS noch näher zusammenwachsen. Apple hat in der Vergangenheit stets erklärt, dass vor allem der Touchscreen den Unterschied zwischen iPadOS und macOS macht.

Änderungen wird es auch am Formfaktor und dem Design geben. Das OLED-MacBook soll nämlich dünner und leichter werden als alle bisherigen MacBook-Pro-Modelle. Gleichzeitig soll der Notch durch ein kreisrundes Kameraloch ersetzt werden. Außerdem wird das MacBook Pro mit dem neuesten M6-Prozessor ausgestattet sein.

Nicht nur technologisch, auch preislich soll Apple damit in neue Sphären vorstoßen. Es wird erwartet, dass das MacBook Pro mit Touchscreen und OLED noch einmal deutlich teurer sein wird, als das MacBook Pro mit M5 Pro. Es könnte also an der 3.000-Euro-Marke kratzen. 

Auch wenn das OLED-MacBook im laufenden Jahr erwartet wird, könnte sich die Präsentation und Markteinführung auf das Frühjahr 2027 verschieben. Vor Ende 2026 braucht man sich dieses Gerät jedenfalls nicht erwarten. 

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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