Samsung Galaxy Z TriFold im Kurztest: Es macht überraschend Sinn
Gewöhnliche faltbare Smartphones gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern. Samsung will sich von der Konkurrenz abheben und hat mit dem Galaxy Z TriFold ein mehrfach faltbares Handy auf den Markt gebracht.
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona konnte ich mir vom Falt-Handy ein Bild machen. Beim Ausprobieren habe ich festgestellt, dass es überraschend viel Sinn macht.
Ebenso festgestellt habe ich, dass man das TriFold auch falsch falten kann. Wenn man zuerst die falsche Seite faltet, beginnt das Gerät zu vibrieren und es erscheint eine Warnmeldung auf dem Screen.
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Wie ein gewöhnliches Handy
Auch wenn das Gerät aus 3 beweglichen Bildschirmteilen besteht, gibt es nur 2 Möglichkeiten es zu verwenden. Entweder nutzt man den Außenbildschirm oder man entfaltet es komplett und nutzt den großen Innen-Screen.
Der Faltmechanismus erinnert ganz stark an das gewöhnliche Galaxy Z Fold7. Es dürfte sich um eine ähnliche, wenn nicht gar um dieselbe Mechanik handeln. Im Gegensatz zum Fold7 lässt sich das TriFold aber kaum mit einer Hand entfalten oder zusammenfalten.
Zusammengefaltet ist es 12,9 Millimeter dick und wirkt klobig. Der Außenbildschirm hat eine Diagonale von 6,5 Zoll mit einem Seitenverhältnis von ungefähr 21:9. Damit lässt es sich ziemlich genauso verwenden wie ein gewöhnliches Samsung-Handy.
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Ein richtiges Tablet
Faltet man das TriFold komplett auf, ist es extrem dünn. Je nachdem, wo man das Maßband anlegt, ist es im ausgefalteten Zustand zwischen 4,2 und 3,9 Millimeter dünn. Außerdem kommt ein 10-Zoll-Touchscreen zum Vorschein. Anders als bei gewöhnlichen Falt-Handys haben wir es hier mit einer richtigen Tablet-Größe zu tun.
Samsung hat das berücksichtigt und das TriFold mit entsprechenden Features ausgestattet. So ähnlich wie auf einem Desktop-Computer lassen sich die App-Fenster nebeneinander und übereinander anordnen. In Sachen Produktivität ist das ungemein praktisch.
Selbst wenn man es ausgefaltet mit einer Hand hält und ein bisschen wedelt, ist es stabil genug. Es hält den Faltmechanismus in Position, sodass sich das TriFold tatsächlich ein bisschen wie ein richtiges Tablet anfühlt.
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Samsung Galaxy Z TriFold
© Florian Christof
Fazit
Es ist schwer vorstellbar, dass das TriFold ein Gerät ist, das eine Nutzung von mehreren Jahren durchhält. Wer das selbst herausfinden möchte, wird sich schwertun: Das Samsung Galaxy Z TriFold ist derzeit nämlich ausverkauft. Der Kostenpunkt liegt bei 2.899 Euro.
Ob es das Geld wert ist, darf stark bezweifelt werden. Für diese Summe könnte man sich ein Smartphone-Spitzenmodell und ein Highend-Tablet kaufen und man würde noch günstiger davonkommen.
Dennoch hat mich das TriFold überrascht. Es ist eines der wenigen Falt-Handys, das den Formfaktor eines gewöhnlichen Smartphones mit der Größe eines 10-Zoll-Tablets kombiniert und gleichzeitig eine Multitasking-Benutzeroberfläche bietet.