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Video: Elektro-SUV FF 91 fährt "Autobahn-Test" mit 250 km/h

Das US-chinesische Start-up Faraday Future hat ein neues Video veröffentlicht, das den Elektro-SUV FF 91 bei einem „Autobahn-Test“ zeigen soll. Das Fahrzeug habe dabei Geschwindigkeiten von mehr als 250 km/h problemlos überstanden, die Erkenntnisse sollen in die Entwicklung einfließen.

Der FF91 soll weniger als 300.000 US-Dollar kosten und zum Ende des Jahres auf den Markt kommen. Zuletzt kämpfte das Unternehmen jedoch mit finanziellen Problemen, eine Finanzspritze in der Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar von einem Investor aus Hong Kong bewahrte das Unternehmen kurzfristig vor der Pleite.

Obwohl Faraday Future den Test „Autobahn-Fahrzyklus“ bezeichnet, war der FF 91 auf einer Teststrecke im US-Bundesstaat Ohio unterwegs. Eine Testfahrt dauerte 15 Minuten und bestand aus drei Abschnitten. In jedem Abschnitt war der FF 91 drei Minuten lang mit 250 km/h unterwegs, danach wieder mit 120 km/h für zwei Minuten.

Test von Wärmeleitsystem

„Wir haben die Testprozedur als eine Fahrsimulation im deutschen Stil durchgeführt, die den FF 91 einem aggressiven und anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitsablauf unterziehen“, erklärt Chou Yeh, verantwortlich für die Entwicklung des Antriebs und der Temperaturregelung. Beim Test wurden alle Komponenten – Akku, Wärmeleitsystem und Antrieb – an ihre Grenzen gebracht. Insbesondere die Temperatur des Akkus soll möglich geringgehalten werden, damit dieser auch bei hohen Belastungen nicht an Kapazität verliert.

Auch die sogenannte „End of Drive“-Logik wurde im Zuge des Tests überprüft. Diese tritt in Kraft, wenn der Ladestand des Akkus niedrig ist und warnt den Nutzer rechtzeitig, eine Ladestation aufzusuchen. Laut Faraday Future soll der 130-kWh-Akku des FF 91 mehr als 480 Kilometer (300 Meilen) mit einer Ladung zurücklegen können. Eine Schnellladung von 30 Minuten soll mehr als 320 Kilometer (200 Meilen) Reichweite liefern.
 

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