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Sparpaket GoPro muss erneut Mitarbeiter entlassen.

GoPro-Gründer und CEO Nick Woodman beim Börsengang 2014
GoPro-Gründer und CEO Nick Woodman beim Börsengang 2014 - Foto: REUTERS/MIKE SEGAR
270 Jobs sollen gestrichen werden, um die laufenden Kosten zu senken. Der Actionkamera-Hersteller steckt bereits seit einer Weile in der Krise.

Der Actionkamera-Spezialist GoPro greift zum zweiten Mal in vier Monaten zu einem deutlichen Stellenabbau, um die Verluste zu stoppen. Der Wegfall der 270 Jobs soll helfen, die jährlichen Kosten von 585 auf 495 Millionen Dollar zu drücken, wie GoPro am Mittwoch mitteilte. Die Firma hatte erst im November 200 Arbeitsplätze gestrichen und hatte zum Jahreswechsel noch rund 1550 Mitarbeiter.

Schwache Verkaufszahlen

GoPro hatte zuletzt mit einem verpatzten Weihnachtsquartal die Erwartungen weit verfehlt. Der Verlust schnellte wegen Umbaukosten und Steuerbelastungen auf 115,7 Millionen Dollar hoch, wie GoPro nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Dabei sollte es für GoPro sollte es nach einem miesen Weihnachtsgeschäft 2015 und schwachen Ergebnissen zu Jahresbeginn das große Comeback-Quartal werden. Am Ende verkaufte GoPro 2,3 Millionen Kameras - 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, aber weniger als im noch guten Weihnachtsgeschäft 2014.

Zweifel am Potenzial

Nun werde der Umsatz im laufenden Vierteljahr am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 190 bis 210 Millionen Dollar liegen, teilte GoPro mit.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Actionkameras für Sportler oder Abenteurer. Dem Unternehmen macht inzwischen aber die verstärkte Konkurrenz durch Kameras anderer Anbieter sowie die allgegenwärtigen Smartphones zu schaffen. Zuletzt gab es auch Zweifel daran, wie groß der Markt für Actionkameras überhaupt ist.

(dpa) Erstellt am 16.03.2017, 08:09

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