Ein Surface Tablet mit abnehmbarer Tastatur und ein Surface Laptop stehen nebeneinander

Microsoft führt günstigere Surface-Geräte ein

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Microsoft bringt neue Surface-Geräte mit nur 8 GB RAM

Microsoft hat sein Surface-Line-up um 2 günstige Modelle erweitert. Die kleineren ARM-Modelle, also Computersysteme, bei denen alle wichtigen Bauteile auf einem Chip sitzen, sind dabei eine überarbeitete Version der Geräte von 2025. Damit Microsoft trotz Speicherkrise ein Surface Pro und ein Surface Laptop unter 1.000 Dollar anbieten kann, wurde dafür eine Version mit nur 8 GB RAM eingeführt. 

Offiziell hat Microsoft das noch nicht kommuniziert, in seinem US-Store werden sie aber schon angeboten. So kann man dort das 12-Zoll-Surface Pro und das Surface Laptop mit 13-Zoll-Display optional mit 8 GB RAM auswählen. Bisher war die niedrigste Option 16 GB. Im österreichischen Shop ist das zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin der Fall. 

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Geräte für unter 1.000 Dollar

Die 16-GB-Versionen kosten in den USA derzeit 1.049,99 Dollar für das Surface Pro und 1.149,99 Dollar für das Surface Laptop. In der 8-GB-Version fällt der Preis auf 849,99 Dollar für das "Pro" und 949,99 Dollar für den Laptop. Dabei liegt dieser günstigere Preis trotzdem über jenem der Modelle von 2025. Die kosteten laut Winfuture zur Markteinführung 799 Dollar bzw. 899 Dollar - allerdings mit 16 GB RAM. 

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Wer sich die günstigere 8-GB-Variante zulegt, muss zudem auf die offizielle "Copilot+ PC"-Zertifizierung von Microsoft verzichten. Dafür sind 16 GB Arbeitsspeicher nötig, weshalb Microsoft bisher auch keine Varianten mit weniger RAM mehr im Sortiment hatte. Die günstigen Modelle bieten also keinen Zugriff auf die lokal laufenden Copilot-KI-Funktionen von Microsoft. 

Große Unterschiede bei deutschem und österreichischem Shop

Im österreichischen Shop wird derzeit noch die 16-GB-Variante (256 GB SSD) des Surface Pro für 1.000 Euro verkauft, der Surface Laptop für 1.249 Euro. Im deutschen Shop kosten beide Geräte momentan nur 749 Euro. Der Laptop mit 512 GB SSD kostet dort ebenfalls nur 799 Euro, während er in Österreich bei 1.329 Euro liegt. 

Dabei dürfte es sich aber um den Abverkauf von Restbeständen handeln, da einige Varianten mit mehr Speicher ausverkauft sind. So dürften auch die großen Preisunterschiede zustande kommen. Sobald diese verkauft sind, ist mit einer erneuten Preissteigerung zu rechnen. Ob die 8-GB-Varianten dann auch hierzulande angeboten werden, ist noch unklar, in der aktuellen RAM-Krise jedoch wahrscheinlich.

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