Für Freude dürften die Preiserhöhungen bei Apple-Produkten wohl kaum sorgen.
Apple kündigt Preiserhöhungen wegen Speicher-Krise an
Die Speicherknappheit wird sich auf die Preise der neuen Apple-Produkte auswirken, erklärte der scheidende Apple-Chef Tim Cook im Gespräch mit dem Wall Street Journal. Die Knappheit mache eine Anhebung der Produktpreise „unvermeidlich“, so Cook.
Wann genau Apple seine Preise anhebt, hat er nicht verraten. Man kann aber davon ausgehen, dass die neue iPhone-18-Serie, die der neue Chef John Ternus im September vorstellt, betroffen ist. Bei Macs und iPads könnte eine Anhebung der Preise schon vorher stattfinden.
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Mac Mini als Vorbote
Ein Beispiel für ein Produkt, das bereits teurer wurde, ist der Mac Mini. In dem Fall entschied sich Apple jedoch einfach dazu, die günstigste Speicher-Variante mit 256 GB aus dem Verkauf zu nehmen und nur mehr die teurere Version mit 512 GB anzubieten.
Wie Cook im Interview durchklingen lässt, wird es bei solchen Maßnahmen aber nicht bleiben. Stattdessen könnte Apple auch die Preise für bestehende Produkte wie Macs oder MacBooks deutlich anheben.
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Speicherhunger der KI-Datencenter
Die hohen RAM-Preise sorgen seit Monaten für rege Diskussionen. Grund dafür ist die erhöhte Nachfrage nach Speicherprodukten wegen der Errichtung neuer KI-Datencenter. Die Speicherknappheit wirkt sich auch Gebrauchsgeräte wie Handys oder Computer aus, für die man die Speicher ebenfalls braucht.
„Das Angebot ist geringer, gerade jetzt, wo die Verbraucher Geräte benötigen und die Speicherhersteller die enormen Preiserhöhungen weitergeben“, sagte Cook im Interview. „Wir brauchen dringend wieder vernünftige Speicherpreise und -lieferungen für Konsumprodukte.“
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