Eine gezeichnete Sonnenblume wächst aus einer zerbrochenen Glühbirne mit gelbem Hintergrund.
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Ideen zur Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung gesucht

Der Innovationshub Next-Incubator der Energie Steiermark hat einen neuen Open Call gestartet: Unter dem Titel „Wärmewende 2.0: Decarbonizing Heat & Cooling at Scale“ werden zukunftsweisende Projekte, Technologien und Geschäftsmodelle gesucht. 

Bis zum 31. Juli 2026 können Start-ups, etablierte Technologieanbieter sowie Forschungseinrichtungen ihre Konzepte einreichen, um gemeinsam skalierbare Lösungen zu entwickeln.

Potenzielle Zielgruppen

Im Mittelpunkt des Calls stehen Projekte, Technologien und Geschäftsmodelle, die einen signifikanten und messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung leisten. Die Lösungen können dabei für folgende Zielgruppen gedacht sein:

  • Privatkunden / Residential
  • Gewerbe & Immobilienwirtschaft
  • Wohnbauträger & Quartiersentwickler
  • Städte und Gemeinden sowie direkt für die Industrie

4 Technologieschwerpunkte im Fokus

Die Einreichungen müssen mindestens einem der folgenden 4 Kernbereiche entsprechen:


Integrierte Energiesysteme & Sektorkopplung

  • Kopplung von Strom, Wärme und Energie-Speicher
  • Integration erneuerbarer Energien in thermische Systeme
  • Hybridlösungen auf Quartiers- oder Industrieniveau
  • Abwärmenutzung (Industrie, Rechenzentren, Infrastruktur)
  • Geothermie
  • Solarthermie & neue Wärmeerzeugungskonzepte

Dekarbonisierung bestehender Infrastrukturen

  •  Transformation von Fernwärme- und Gasnetzen
  •  Niedertemperatur-Netze & 5th Generation District Heating
  •  Retrofit-Lösungen für Gebäude
  •  Kurz- und Langzeit-Wärmespeicher, innovative Speichermaterialien und -systeme
  •  Integration in Netze und Gebäude

 Digitale Lösungen & KI

  •  Optimierung von Wärmeflüssen, beispielsweise durch Forecasting und Dispatch
  •  Plattformlösungen für das Energiemanagement sowie das ESG-Reporting
  •  Digital Twins, Simulationen und spezialisierte Planungstools

 Kühlung & Klimaanpassung

  •  Nachhaltige Cooling-Konzepte wie District Cooling oder passive Kühlung
  •  Systemlösungen zur urbanen Hitzereduktion

 

Was geboten wird

Der Next-Incubator bietet direkten Zugang zu realen Anwendungsfeldern wie Netzen, Gebäuden und Kunden sowie eine handfeste Kooperation mit der Energie Steiermark und ihren Partnerinnen. Neben der Unterstützung bei der Pilotierung und Skalierung der eigenen Lösung, setzt das Programm auf enges Sparring und Co-Creation mit Expertinnen und Experten. Darüber hinaus winken der Zugang zu Projektkonsortien für gemeinsame Fördereinreichungen und eine starke Sichtbarkeit im gesamten Innovationsökosystem.

Ziele und Fristen

Damit eine Idee beim next-incubator eine echte Chance auf Umsetzung hat, müssen die Einreichungen klare Kriterien erfüllen. Im Fokus steht dabei ein messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung durch einen klaren CO2-Impact sowie technologische Innovation und Skalierbarkeit. Zudem wird, primär bei den Pilotprojekten, eine realistische Umsetzbarkeit vorausgesetzt. Zudem soll eine Bereitschaft zur Kooperation bestehen. 

Wer seine Lösung einbringen möchte, kann das Konzept bis zum 31. Juli 2026 unkompliziert über das Online-Bewerbungsformular des next-incubator einreichen. Alle Einreichungen durchlaufen im Anschluss ein systematisches Auswahlverfahren, das bis zum 25. August abgeschlossen wird. Sämtliche Finalistinnen und Finalisten erhalten qualitatives Feedback zu ihren Ideen, wie es heißt.

Hier gibt es alle weiteren Informationen, direkt zur Bewerbung geht es hier. Für Rückfragen steht Mathias Schaffer unter mathias.schaffer@e-steiermark.com zur Verfügung.

Der Artikel entstand in einer Kooperation zwischen futurezone und dem next-incubator der Energie Steiermark.

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