Verzweifelter Mann vor Mac. (Symbolbild)
Claude half, Bitcoin im Wert von 400.000 Dollar wiederzufinden
Ein X-User behauptet, der Chatbot Claude des KI-Unternehmens Anthropic habe ihm geholfen, ein Bitcoin-Vermögen im Wert von rund 400.000 Dollar zu entsperren. Er habe das Passwort für die Wallet vergessen, in der die Bitcoins gespeichert waren, nachdem er es vor 11 Jahren geändert hatte. In einem Posting dankte er Anthropic-Chef Dario Amodei persönlich und scherzte sogar, er wolle ein Kind nach ihm benennen.
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Im Thread unter dem Posting erklärt der User namens @cprkrn genauer, wie er die Bitcoins verloren hat: Damals war er noch im College und änderte das Passwort offenbar im Drogenrausch. Dank Claude gelang er später wieder an das Passwort, das angeblich „lol420fuckthePOLICE!*:)“ lautete.
Alte wallet.dat-Datei
Nachdem er jahrelang versucht habe, sich an das Passwort für die Wallet zu erinnern, und unzählige Kombinationen ausprobiert hatte, kam ihm die entscheidende Idee eher zufällig: Er lud gerade alte College-Dokumente und Dateien in den Chatbot hoch.
Claude soll dabei eine alte wallet.dat-Datei erkannt haben, die noch aus der Zeit vor dem Passwortwechsel stammte. Mit einer passenden mnemonischen Phrase, die er noch besaß, konnte er vermutlich wieder auf den Private Key zugreifen und damit die Wallet entsperren.
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Das Beispiel zeigt aber auch, dass alte Daten mitunter sehr wertvoll sein können. Darin können sich sogar Passwörter oder Zugänge zu Krypto-Wallets verstecken.
Chatbots wie Claude können zwar keine Passwörter erraten oder Verschlüsselungen knacken, aber sie können Zusammenhänge erkennen, die Nutzer möglicherweise übersehen haben.
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