Spanische Kampfjets fangen russische Su-30SM ab
Spanische EF-18M Kampfjets haben am Mittwoch russische Militärflugzeuge über der Ostsee abgefangen und eskortiert. Die Kampfjets des Ala 15, die im Rahmen des NATO-Einsatzes DAT Vilkas von der litauischen Luftwaffenbasis Šiauliai aus operieren, identifizierten die russischen Maschinen im internationalen Luftraum nahe dem NATO-Gebiet.
Bei den abgefangenen Flugzeugen handelte es sich laut dem spanischen Verteidigungsministerium um Su-30SM2 Kampfjets der russischen Marine, die vermutlich vom russischen Stützpunkt Chernyakhovsk in der Exklave Kaliningrad starteten.
Begleitung
Die spanischen Piloten eskortieren die russischen Kampfflugzeuge, bis diese wieder in ihren eigenen Luftraum zurückkehrten. Nach Abschluss der Eskorte kehrten die spanischen Kampfjets ohne Zwischenfälle zu ihrer Basis zurück.
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Die EF-18M ist eine Variante des US-Kampfjets F/A-18 für die spanische Luftwaffe. Bei der Abfangmission waren die einsitzigen Jets mit IRIS-T Kurzstrecken- und AIM-120 AMRAAM Mittelstreckenraketen ausgerüstet. Die russischen Jets waren mit Luft-Luft-Raketen und Streumunition bewaffnet.
NATO Baltic Air Policing
Die Mission ist Teil der NATO Baltic Air Policing Operation, die den Luftraum über Estland, Lettland und Litauen überwacht. Ziel solcher Einsätze ist es, fremde Maschinen visuell und elektronisch zu erfassen und zu begleiten.
Damit soll sichergestellt werden, dass sie keine Bedrohung für den NATO-Luftraum darstellen. Ein Angriff gegen bemannte Kampfflugzeuge fand bisher nicht statt, diesen Aktionen dienen primär der Überwachung, Abschreckung und Luftraumkontrolle. Im Jahr 2025 wurden über 500 solcher Abfangeinsätze im NATO-Luftraum durchgeführt.
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