Betrunkener Mann lässt sich von Tesla herumfahren: Strafe
Ein Autofahrer in der kalifornischen Stadt Vacaville hat die Sache mit der Selbstfahr-Funktion in seinem Tesla Model Y etwas missverstanden. Gegen 11:00 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er ein Fahrzeug bemerkt hatte, dessen Fahrer am Steuer offenbar das Bewusstsein verloren hatte. Trotz des Zustands des Fahrers bewegte sich der Wagen weiterhin selbstständig durch die belebten Stadtstraßen. Der Polizei gelang es, das Fahrzeug sicher zu stoppen.
Die anschließende Untersuchung ergab, dass kein medizinischer Notfall vorlag, sondern eine schwere Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer sowohl unter dem Einfluss von Alkohol als auch von Marihuana stand, woraufhin eine Festnahme wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss (DUI) erfolgte. Davon berichtet die Polizei auf Facebook.
➤ Mehr lesen: Tesla nimmt Model S und X in Österreich aus dem Programm
Sorgfaltspflicht
In Kalifornien ist die Nutzung moderner Assistenzsysteme zwar rechtlich zulässig, die geltenden Gesetze befreien die Fahrer jedoch nicht von ihrer Sorgfaltspflicht. Das Vacaville Police Department stellte in diesem Zusammenhang klar, dass Nutzer solcher Technologien zu jedem Zeitpunkt bei vollem Bewusstsein, aufmerksam und fahrtüchtig sein müssen. Unabhängig von der technischen Ausstattung des Fahrzeugs.
Erst im Dezember 2025 hatte Elon Musk für Aufsehen gesorgt, als er auf die Frage eines Nutzers, ob die FSD-Version 14.2.1 das Schreiben von Textnachrichten am Steuer erlaube, mit „Abhängig vom Kontext des umgebenden Verkehrs, ja“ antwortete. Zuvor hatte Musk gegenüber Investoren argumentiert, dass das manuelle Lenken mit den Knien während des Textens „deutlich unsicherer“ sei, als das FSD-System (Full Self-Driving) einfach laufen zu lassen.
Kommentare