Google Pixel 10a
Google Pixel 10a im Test: Uneingeschränkt empfehlenswert
Das Google Pixel 10a reiht sich nahtlos in jene Reihe der Google-Handys ein, die so etwas wie die Antithese der Smartphone-Branche darstellt. Die Pixel-A-Geräte sind dafür bekannt, dass sie eben nicht mit hochtrabenden Spezifikationen die Werbetrommel rühren.
Vielmehr geht es Google beim Pixel 10a darum, ein solides Smartphone anzubieten, das zu einem leistbaren Preis zu haben ist, aber dennoch mit einem hochwertigen Nutzererlebnis aufwarten kann. Das Google Pixel 10a, soll das perfekte Handy, für all jene sein, die einfach nur ein brauchbares Smartphone wollen.
Das wird bereits kurz nach dem Auspacken deutlich. Das Pixel 10a ist nämlich mit einer Stärke von 9 Millimetern ein eher dickliches Handy. Im Vergleich dazu: Das extra dünne iPhone Air ist gerade einmal 5,6 Millimeter dick.
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Das ungewöhnliche Design
Die dicklichen 9 Millimeter des Google-Handys haben aber einen bemerkenswerten Vorteil. Die Kamera auf der Rückseite steht nicht hervor und befindet sich zur Gänze im Gehäuse. Das ist ein längst vergessener Look, der beinahe schon eigenartig oder billig wirkt.
Dennoch konnte mich das ungewöhnliche Design überzeugen, weil das Pixel 10a damit einen frischen und unbekümmerten Eindruck hinterlässt. Außerdem ist das Handy heutzutage damit allein auf weiter Flur, wodurch das flache Kameramodul zu einem Alleinstellungsmerkmal wird.
Jedenfalls liegt das Google Pixel 10a besonders gut in der Hand. Das ist wohl in erster Linie auf den handlichen, 6,3 Zoll großen Bildschirm zurückzuführen. Der OLED-Screen selbst lässt keinen Spielraum für Kritik zu.
Sehr wohl kritisieren könnte man am ehesten noch den dicken Rahmen, der das Display einschließt. Er verleiht dem Handy keinen Premium-Look, sorgt aber dafür, dass es robuster sein soll als die meisten Konkurrenzprodukte.
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Technische Spezifikationen
Google Pixel 10a
- Abmessung: 153,9 x 73 x 9 Millimeter
- Gewicht: 183 Gramm
- Display: 6,3" P-OLED, 60-120 Hz, bis zu 3.000 nits (peak), 1.080 x 2.424 Pixel, 422 ppi, HDR, Corning Gorilla Glass 7i
- Prozessor: Google Tensor G4
- Speicher: 8 GB RAM, 128 GB / 256 GB
- Kamera:
- Hauptkamera: 48 MP, f/1.7, 1/2.0", OIS
- Weitwinkelkamera: 13 MP, f/2.2, 1/3.1"
- Video: 4K@60fps
- Selfie-Kamera: 13 MP, f/2.2, 4K@30fps
- Software: Android 16, mindestens 7 Jahre OS- und Sicherheits-Updates
- Akku: 5.100 mAh, Fast Charging bis zu 45 Watt, Qi Wireless Charging bis zu 10 Watt
- Konnektivität: Wi-Fi 6E, Bluetooth 6, NFC, eSIM, 5G, IP68, Satelliten-SOS, USB-C 3.2
- Farben: Obsidian, Fog, Berry, Lavender
- Preis: ab 549 Euro (128GB)
Software
Für mich hinterlässt die Pixel-Variante von Googles Android stets den Geschmack des Original Stock Android. Es gibt keine unnötigen, vorinstallierten Bloatware-Apps und man muss sich auch nicht entscheiden, ob man die Google-Dienste oder die Anwendungen des Herstellers verwendet. Für Kalender, Mail oder sonstige Standardanwendungen findet man nämlich nur die vorinstallierten Apps von Google.
Das Pixel 10a kommt mit Android 16. Google verspricht, das Handy mindestens 7 Jahre lang mit neuen Android-Versionen und Sicherheits-Updates zu versorgen. Für ein Android-Mittelklassegerät ist das ein Rekordwert.
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KI-Funktionen
Wie bei den Pixel-Handys üblich, findet man den KI-Assistenten Gemini in allen Ecken und Enden des Betriebssystems. Wer etwas auf AI-Tools hält, ist bei den Pixel-Geräten grundsätzlich richtig. Das gilt sowohl für Produktivitätswerkzeuge als auch für die Bildbearbeitung.
Neu sind die beiden Kamerafunktionen "Camera Coach" und "Best Shot", die man bereits von den Pixel-Spitzengeräten her kennt. Der "Kamera-Coach" greift auf Gemini zurück, um das Ambiente und die Szenerie zu erkennen. Er schlägt dann beispielsweise einen passenden Winkel, Modus oder Zoom vor, um ein gutes Bild zu erhalten.
Bei "Automatisch beste Aufnahme" wählt das Pixel 10a aus einer Reihe ähnlicher Fotos von allen Personen den besten Gesichtsausdruck aus. Vor allem bei Gruppenfotos verhindert dieses Feature, dass der eine oder die andere die Augen geschlossen hat. Sowohl "Camera Coach" als auch "Best Shot" funktionieren in der Praxis genauso, wie es Google bei der Präsentation beschrieben hat.
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Die Kamera
Bei der Kameraausstattung hat Google im Vergleich zur Vorgängerversion nichts verändert. Das Pixel 10a kommt mit einer 48 MP Hauptkamera und einem 13 MP Weitwinkel. Einen optischen Zoom gibt es nicht.
Die Bildqualität der Hauptkamera ist sehr hoch. Mit ihr gelingen in allen Situationen hochwertige Aufnahmen, die kaum einen Wunsch offenlassen. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht sind die Bilder scharf und detailgetreu und können mit natürlichen Farben überzeugen.
Die Weitwinkelkamera hinkt der Hauptkamera ziemlich deutlich hinterher. Bei Tageslicht sind die Unterschiede noch nicht so eklatant. Wenn das Licht aber weniger wird, tut sich der Weitwinkel zunehmend schwer. Bei Nacht sind die Weitwinkelaufnahmen dann eigentlich nur mehr passabel.
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Akku
Die Kapazität des Akkus beträgt wie beim Vorgänger 5.100 mAh. Ein kleines bisschen hat Google an der Ladeleistung geschraubt. So lässt sich das Pixel 10a nun mit bis zu 30 Watt kabelgebunden und mit maximal 10 Watt kabellos aufladen. Schade ist, dass es kein magnetisches Pixel-Snap gibt.
Schade ist auch, dass Google noch auf einen herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku setzt. Andere Hersteller setzen mittlerweile zunehmend auf Silizium-Kohlenstoff-Batterien, die eine höhere Energiedichte ermöglichen. Bei der Akkulaufzeit fällt das Pixel 10a weder negativ noch positiv auf. Es liegt im Durchschnitt und hält einen Tag locker durch. Über Nacht sollte es dann aber doch an die Steckdose.
Fazit
Zum Preis von 549 Euro mit 128 GB Speicherplatz ist das Google Pixel 10a eigentlich uneingeschränkt empfehlenswert. Es hat zwar nicht das aufregendste Design und nicht das leistungsstärkste Chipset. Es hat auch nicht die hochwertigste Kameraausstattung oder die höchste Ladeleistung.
Stattdessen kann man sich beim Pixel 10a sicher sein, dass es für mehrere Jahre ein brauchbares Gerät sein wird. Es ist tatsächlich das ideale Smartphone für all jene, die einfach nur ein gescheites Handy haben wollen und sich nicht allzu sehr um die höchsten Spezifikationen oder anderweitigen Modeerscheinungen kümmern.
Wer es etwas günstiger haben möchte, könnte zum Vorjahresgerät greifen. Das Google Pixel 9a ist derzeit um rund 364 Euro zu haben. Das etwas hochwertigere Google Pixel 10 kostet aktuell auch nur noch 581 Euro und stellt damit eine empfehlenswerte Alternative dar. Und die 256-GB-Version des Pixel 10a kostet übrigens 649 Euro.
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