Siri AI

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iOS 27 für iPhones ist da: Diese 7 Dinge sind neu

Am Montag war es endlich so weit: Apple hat auf der Keynote zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC die neuen Versionen seiner Betriebssysteme vorgestellt. Wie aus zahlreichen, vorab durchgesickerten Informationen bereits hervorgegangen ist, liegt der Schwerpunkt bei iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 Golden Gate auf KI-Funktionen.

Nachdem der iPhone-Hersteller die 2024 angekündigten Versprechungen der "Apple Intelligence"-Features nicht halten konnte, ist das Unternehmen bei Künstlicher Intelligenz gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen geraten. Die neuen Betriebssystemversionen sollen es nun richten und eine ganz besondere User-Experience ermöglichen, wie Apple behauptet. 

Auch wenn die KI-Funktionen von Apple Intelligence den Großteil der WWDC-Keynote eingenommen haben, hat das Unternehmen noch weitere Neuerungen präsentiert. Wir zeigen euch in aller Übersichtlichkeit, 7 Apple-News, die ihr nicht verpassen solltet.

1. Die neue KI-Siri

Apple baut die AI-Features rund um Siri auf. Die Sprachassistentin wurde rundum erneuert und hat einen KI-Unterbau erhalten. Apple bezeichnet die neue Sprachassistentin als Siri AI. Sie hat eine neue Art zu sprechen und klingt natürlicher. Nutzerinnen und Nutzer können außerdem die Sprechgeschwindigkeit anpassen. 

Außerdem bekommt Siri nun erstmals eine eigene App. Die Anwendung erinnert in großen Teilen an andere KI-Chatbots wie ChatGPT von OpenAI oder Gemini von Google. Dort kann man sich mit der KI unterhalten, bekommt Fragen beantwortet und kann sich beim Verfassen von Texten helfen lassen.

Siri AI ist übrigens auch geräteübergreifend verfügbar. Das heißt: Startet man eine Konversation in der Siri-App auf dem iPhone, kann man sie nahtlos zu einer anderen Zeit am iPad fortführen und später am Mac oder der Apple Watch daran anschließen. 

Außerdem hat Siri eine völlig neue Animation erhalten. Wird die Sprachassistentin durch langes Drücken des Power-Buttons oder durch "Hey Siri" gestartet, bekommt man nun eine glühend-glänzende Animation im Bereich des Dynamic Island zu sehen. 

Dem Dynamic Island kommt in diesem Zusammenhang auch eine neue Rolle zu. Wenn Siri beziehungsweise die KI im Hintergrund noch an der Formulierung der Antwort feilt, wird das am Dynamic Island in Form einer runden Animation angezeigt. Steht die Antwort zur Verfügung, wird das ebenso auf der pillenförmigen Anzeige signalisiert.

2. Fokus auf Personalisierung

Gemini und ChatGPT wollen alle generativen KI-Funktionen in einer App bündeln - vom Erstellen von bis zum Generieren von Songs, Videos und Bildern. Was dabei ein wenig auf der Strecke bleibt, ist die Personalisierung. Das möchte sich Apple nun zunutze machen und sich damit von den Mitbewerbern abheben.

Im Gegensatz zur Konkurrenz soll Siri genau wissen, was die Nutzerinnen und Nutzer in den jeweiligen Situationen benötigen. Öffnet man die Siri-App, bekommt man beispielsweise gleich mehrere Dinge vorgeschlagen, von denen die KI glaubt, dass sie im Moment brauchbar oder hilfreich sein könnten.

Siri AI

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Siri soll dabei unter anderem in der Lage sein, aus Kalendereinträgen, Mails E-Mails, Nachrichten, Standortdaten, Fotos und ähnlichen Informationen den jeweiligen Kontext zu erkennen. Auf diese Weise soll die Sprachassistentin künftig auch proaktiv in Erscheinung treten und von sich aus Vorschläge machen und Empfehlungen aussprechen.

Und noch etwas: Die neue Siri soll nun endlich auch komplexere und mehrstufige Aufgaben erledigen können - beispielsweise ein Bild bearbeiten und es anschließend gleich an einen bestimmten Kontakt versenden. Um diese Aufgaben auszuführen, soll nur ein einziger Sprachbefehl ausreichen. Siri soll dabei nicht nur auf Apple-eigene Apps beschränkt sein, sondern auch mit anderen Apps umzugehen wissen.

Siri AI

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3. KI-Funktionen nicht ganz kostenlos

Die neuen AI-Features sind auf allen Geräten verfügbar, auf denen Apple Intelligence läuft. Die Grundfunktionen sind für alle kostenlos. Allerdings wird es für einige KI-Funktionen ein tägliches Limit geben.

Für all jene, die ein kostenpflichtiges iCloud+ Abo haben, wird dieses "Daily Usage Limit" höher sein. Die AI-Funktionen sind also nicht ganz kostenlos. Details dazu wurden bei der Keynote nicht verraten.

Siri AI

Wenn man einen Kalendereintrag erstellt, braucht man künftig einfach nur in natürlicher Sprache schreiben, welcher Eintrag erstellt werden soll. Siri AI sucht sich daraus dann die notwendigen Informationen und erstellt einen entsprechend passenden Eintrag. 

4. Privatsphäre soll gewahrt bleiben

Siri AI baut unter anderem auf den Gemini-Modellen von Google auf. Aber im Gegensatz zur Konkurrenz will Apple keine persönlichen Daten in die Cloud zur weiteren Verarbeitung schicken. Der Großteil von Siri soll ohnehin am Gerät selbst verarbeitet werden. 

Wenn eine höhere Rechenleistung notwendig ist, wird Apple auf "Private Cloud Compute" setzen. Dabei wird eine private, virtuelle Cloud geschaffen, in der die eigenen Daten gerechnet werden. Damit sollen die "hohen Privatsphäre-Standards" eingehalten werden.

5. Siri in der Kamera-App, neue Foto-Funktionen

Die Kamera-App bekommt einen Siri-Mode. Dabei ist Visual Intelligence direkt über die Kamera-App verfügbar. Auf diese Weise lassen sich unter anderem aufgenommene Fotos, Nährwertangaben und vieles mehr analysieren. Man kann beispielsweise ein Foto von einem Teller mit Nudeln machen und Siri AI analysiert mithilfe der Kamera die Nährwerte des Essens. 

Gleichzeitig erhält die Foto-App neue KI-Funktionen, um Bilder bearbeiten zu können. Mithilfe von generativer KI soll es dabei unter anderem möglich sein, den Blickwinkel von Fotos zu verändern, einen fehlenden Bildausschnitt zu erstellen oder störende Elemente aus dem Bild zu entfernen. 

Die Playground-App wurde außerdem erneuert. Damit können realistische Bilder genauso generiert werden, wie Grafiken oder Gemälde. Auch bestehende Fotos können mit Texteingaben bearbeitet werden, sodass sie etwa wie ein Comic wirken.

Siri Mode in der Kamera-App

Siri Mode in der Kamera-App

6. Siri AI vorerst nicht in der EU

In der EU wird weder die neue Siri-App noch Siri AI verfügbar sein. Apple hat angekündigt, dass sämtliche KI-Funktionen vorerst nicht in die EU-Länder kommen werden. Das Unternehmen hat keinen Zeithorizont genannt, wann die neue Siri hierzulande ungefähr auf den iPhones landen könnte. 

Die EU verlangt nämlich laut dem DMA (Digital Markets Act), dass Apple auch anderen KI-Assistenten auf den iPhones gleichberechtigt behandelt. Das würde bedeuten, dass alle anderen KI-Systeme ebenso auf alle privaten Nachrichten, Kalendereinträge, Mails usw. zugreifen könnte. 

Apple verarbeitet all diese Daten direkt auf dem Gerät selbst oder greift auf seine "Private Cloud Compute"-Technologie zurück. Bei anderen KI-Systemen könne Apple nicht garantieren, dass sie in falsche Hände geraten, also wird Siri AI vorerst nicht in der EU eingeführt, wie das Unternehmen in einer Aussendung schreibt. 

Apple habe mehrere Vorschläge gemacht, Siri AI so auszurichten, dass die neue Sprachassistentin den EU-Richtlinien entspricht. "Tatsächlich hat die Europäische Kommission keinem der Vorschläge von Apple zugestimmt", so das Unternehmen.

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7. Bessere Leistung, längere Akkulaufzeit

Das anstehende iOS 27 wird ein sogenanntes "Snow Leopard"-Update werden. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, müssen wir ins Jahr 2007 zurückgehen. Damals hatte Apple für seine Computer die Betriebssystemversion Mac OS X Leopard veröffentlicht. 2009 folgte darauf Mac OS X Snow Leopard. 

Der "Snow Leopard"-Release wurde dadurch bekannt, weil er keinerlei neue Funktionen brachte. Es wurden lediglich die Bugs, Fehler, Unstimmigkeiten und andere Makel der Vorgängerversion ausgebügelt. Und das soll in etwa auch auf iOS 27 zutreffen - abgesehen natürlich von der Rundumerneuerung durch die neue KI-Siri. 

Apple hat iOS 27 angeblich zum Anlass genommen, um die Effizienz der Software maßgeblich zu verbessern. Das soll zu besserer Leistung und spürbar höherer Akkulaufzeit führen. Unterm Strich sollen die Nutzerinnen und Nutzer von der Fehlerbehebung profitieren. 

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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