Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Xiaomi stellt Leica-Phone vor
Leica und Xiaomi arbeiten mittlerweile seit mehreren Jahren eng zusammen, wenn es um die Entwicklung der Smartphone-Kamera bei den Xiaomi-Spitzenmodellen geht. Nun gehen die beiden Unternehmen einen Schritt weiter und haben auf einem Event in Barcelona neben dem Xiaomi 17 und dem Xiaomi 17 Ultra das Leica Leitzphone powered by Xiaomi präsentiert.
Das Leitzphone ist eine Stufe über dem Ultra-Modell angesiedelt und kommt mit zusätzlichen Premium-Features. Trotz des neuen Leica-Phones sind auch das Xiaomi 17 und das Xiaomi 17 Ultra weiterhin mit einer Leica-Kamera ausgestattet.
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Wo bleiben das Xiaomi 16 und 17 Pro?
Das Xiaomi 17 Pro, jenes Smartphone aus der 17er-Reihe, das mit einem Display auf der Rückseite ausgestattet ist, wird vorerst leider nicht nach Österreich oder Europa kommen.
Aufmerksame Beobachter könnten sich nun die Frage stellen, was mit der Xiaomi-16-Reihe passiert ist, nachdem der Hersteller im vergangenen Jahr die 15er-Reihe vorgestellt hat. Xiaomi hat die 16er-Serie einfach ausgelassen und springt von 15 direkt zu 17.
Es wird gemunkelt, dass der Grund bei Apple zu finden ist. Man wolle offenbar mit der Versionsnummer auf Augenhöhe mit dem iPhone-Hersteller sein. Während der Präsention wurde jedenfalls mehrere Vergleich mit der aktuellen iPhone-17-Modelle gezogen.
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Xiaomi 17
Technische Spezifikationen
- Maße und Gewicht: 151,1 x 71,8 x 8,06 Millimeter, 191 Gramm
- Display: 6,3 Zoll OLED, 1 Hz - 120 Hz LTPO, 1.220 x 2.656 Pixel, 3.500 nits peak, HDR10+, Dolby Vision
- Kamera:
- 50 MP Leica-Hauptkamera: f/1.67, 23mm, Light Fusion 950 Sensor, OIS
- 50 MP Leica-Teleobjektiv mit 2,6 fachen optischen Zoom: f/2.0, 60mm, Samsung JN5 Sensor, OIS,
- 50 MP Leica-Ultraweitwinkel: f/2.4, 17mm, OV50M Sensor
- Video: 8K@30fps, 4K@60fps
- Selfie-Kamera: 50 MP, f/2.2, 21mm
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm)
- Speicher: 12/256GB; UFS 4.1
- Akku: 6.330 mAh, 100 Watt Wired Charging, 50 Watt Wireless Charging
- Software: Android 16, Xiaomi HyperOS 3, Android, 16, Xiaomi HyperOS 3, 5 Jahre Android-Upgrades, 6 Jahre Sicherheit-Updates
- Sonstiges: Wi-Fi 7, IP68 Wasserschutz
- Farben: Black, Venture Green, Alpine Pink, Ice Blue
- Preis: 999 Euro
Xiaomi 17
© Xiaomi
Das Standardmodell Xiaomi 17
Zurück zur 17er-Reihe: Gegenüber den Vorgängerversionen hat sich beim Design nichts Grundlegendes geändert: Sowohl das Standardmodell als auch die Ultra-Variante kommen weiterhin mit einem flachen, minimalistischen Rahmen, der im rechten Winkel zum Bildschirm abschließt.
Das Xiaomi 17 hat die Kameralinsen wieder linksbündig angeordnet, das Xiaomi 17 Ultra setzt wieder auf ein kreisrundes Kameramodul. Die Unterschiede zwischen den beiden Geräten liegen unter anderem in der Größe, der Kameraausstattung und der Akkukapazität.
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Xiaomi 17 Ultra
Technische Spezifikationen
- Maße und Gewicht: 162,9 x 77,6 x 8,29 Millimeter, 219 Gramm
- Display: 6,9 Zoll OLED, 1 Hz - 120 Hz LTPO, 2.608 x 1.200 Pixel, 3.500 nits peak, HDR10+, Dolby Vision
- Kamera:
- 50 MP Leica-Hauptkamera: f/1.67, 23mm, 1''Sensor, Light Fusion 1050L Sensor, OIS
- 50 MP Leica-Ultraweitwinkel: f/2.2, 14mm, Samsung JN5 Sensor
- 200 MP Leica-Teleobjektiv: f/2.39-2.96, 75-100mm mechanischer optischer Zoom, stufenloser Zoom zwischen 3,2x und 4,3x Samsung HPE Sensor, OIS, Makro ab 30 cm
- Video: 8K@30fps, 4K@120fps
- Selfie-Kamera: 50 MP, f/2.2, 21mm
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm)
- Speicher: 16/512GB, UFS 4.1
- Akku: 6.000 mAh, 90 Watt Wired Charging, 50 Watt Wireless Charging
- Software: Android, 16, Xiaomi HyperOS 3, 5 Jahre Android-Upgrades, 6 Jahre Sicherheit-Updates
- Sonstiges: eSIM, Wi-Fi 7, IP68
- Farben: Black, White, Starlit Green
- Preis: 1.499 Euro
Xiaomi 17 Ultra
© Xiaomi
Unterschiede zwischen 17 und 17 Ultra
Auch wenn das Xiaomi 17 kleiner ist als das Ultra, hat es doch eine Batterie mit einer höheren Kapazität. Möglich macht dies eine höhere Energiedichte durch einen höheren Siliziumanteil. Auch die Ladeleistung ist beim Xiaomi 17 etwas höher.
Das Standardmodell ist mit seinem 6,3 Zoll großen OLED-Display deutlich kleiner als das Ultra mit seinem 6,9 Zoll großen Bildschirm. Auch der Zoomfaktor von 2,6x ist beim Xiaomi 17 Ultra niedriger. Ansonsten sind die beiden Geräte ziemlich ähnlich ausgestattet.
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Xiaomi 17 Ultra
© Xiaomi
Das Leica-Phone
Das gilt auch für das Leica Leitzphone powered by Xiaomi und das Xiaomi 17 Ultra. Unter der umständlichen Bezeichnung des Leica-Handys befindet sich nämlich ein Xiaomi 17 Ultra. Die Spezifikationen der beiden Geräte unterscheiden sich lediglich in der Speichergröße. Kamera, Display und Akku sind komplett gleich.
Beide Geräte versprechen also eine besonders hohe Bildqualität. Ein Blick auf die Spezifikationen zeigt, dass es vor allem das 200-MP-Teleobjektiv in sich hat. Es verfügt nämlich über einen optisch-mechanischen Zoom im Bereich von 75 bis 100 Millimetern, was einen Zoomfaktor von 3,2x bis 4,3x bedeutet.
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Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Technische Spezifikationen
- Maße und Gewicht: 162,9 x 77,6 x 8,32 Millimeter, 223,4 Gramm
- Display: 6,9 Zoll OLED, 1 Hz - 120 Hz LTPO, 2.608 x 1.200 Pixel, Xiaomi Shield Glass 3.0, 3.500 nits peak, HDR10+, Dolby Vision
- Kamera:
- 50 MP Hauptkamera: f/1.67, 23mm, 1'' Sensor, Light Fusion 1050L Sensor, OIS
- 50 MP Ultraweitwinkel: f/2.2, 14mm, Samsung JN5 Sensor
- 200 MP Teleobjektiv: f/2.39-2.96, 75-100mm mechanischer optischer Zoom, stufenloser Zoom zwischen 3,2x und 4,3x Samsung HPE Sensor, OIS, Makro ab 30 cm
- Video: 8K@30fps, 4K@120fps
- Selfie-Kamera: 50 MP, f/2.2, 21mm
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm)
- Speicher: 16GB/1TB; UFS 4.1
- Akku: 6.000 mAh, 90 Watt HyperCharge, 50 Watt Wireless HyperCharge
- Software: Android, 16, Xiaomi HyperOS 3, 5 Jahre Android-Upgrades, 6 Jahre Sicherheit-Updates
- Sonstiges: eSIM, WiFi 7, IP68 Wasserschutz
- Preis: 1.999 Euro
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
© Xiaomi
Sensor könne durch LOFIC mehr Licht aufnehmen
Xiaomi hat die Hauptkameras des Leitzphone und des Ultra-Modells mit einer neuen Technologie namens LOFIC (Lateral Overflow Integration Capacitor) ausgestattet, wie es bei der Präsentation hieß. Man könne sich LOFIC ungefähr so vorstellen wie einen zusätzlichen Eimer, der zusätzliches Licht aufnehmen kann.
Wenn Licht auf den Bildsensor trifft, könne dieser nicht das gesamte Licht aufnehmen. Hier trete LOFIC auf den Plan und könne jenes Licht aufnehmen, das bei einem herkömmlichen Bildsensor überläuft. Xiaomi spricht davon, dass durch diese Technologie 6,3-mal so viel Licht aufgenommen werden kann.
Leica-Kamera in einem Smartphone
Leica sei es nie nur um die Eckdaten gegangen, so sagte Matthias Harsch, CEO der Leica Camera AG bei der Präsentation. Man sehe die Smartphone-Fotografie nicht als Gefahr, sondern als Chance. Die Kooperation mit Xiaomi ermögliche es Leica, ihre Kameratechnologie in den Formfaktor eines Smartphones zu packen.
Tatsächlich war der Formfaktor schon in den Anfangsjahren der Leica-Kamera ein entscheidender Faktor. Mit ihrer handlichen und portablen Größe gelten die ersten Leica-Kameras als Geburtsstunde der Kompaktkameras.
Leizphone mit noch mehr Premium
Mit einigen Besonderheiten kann das Leica Leitzphone powered by Xiaomi dann aber doch aufwarten. Im Gegensatz zum Ultra-Modell ist der Ring beweglich, der das Kameramodul einschließt. Er kann unter anderem zum Zoomen verwendet werden. In den Einstellungen lässt sich die Funktion aber auch individuell einstellen.
Auch der Gehäuserahmen ist beim Leica-Phone noch hochwertiger. Er ist beispielsweise gerippt, um beim Fotografieren einen guten Halt zu gewährleisten. Außerdem ist im Aluminiumrahmen "Leica Camera Germany" eingraviert.
Die Bezeichnung "Leitzphone" geht übrigens auf den Firmengründer Ernst Leitz zurück. Der Begriff "Leica" setzt sich aus Lei(tz‘sche) Ca(mera) zusammen und war in den Anfangsjahren ein Produkt der Ernst Leitz Werke.
Die Preise
Die größten Unterschiede gibt es beim Preis und den verfügbaren Speichervarianten. Wer das Leica-Phone sein Eigen nennen will, muss 1.999 Euro hinlegen und bekommt dafür 1 TB Speicherplatz. Das Xiaomi 17 Ultra hat 512 GB Speicherplatz zu bieten, kommt dafür aber nur auf 1.499 Euro. Und das Xiaomi 17 kostet 999 Euro mit 256 GB Speicherplatz.
Was hat Xiaomi sonst noch vorgestellt
Neben den 3 neuen Smartphones hat Xiaomi noch einige weitere Produkte vorgestellt. Die Xiaomi Watch 5, die unter der Android-Variante Wear OS läuft. Kostenpunkt: 299 Euro. Auch der Xiaomi Electric Scooter 6 Ultra wurde präsentiert. Er kostet 799 Euro.
Vorgestellt wurden auch das Xiaomi Pad 8 Pro und Pad 8. Das Tablet in der Pro-Variante kommt auf 599 Euro, das Standardmodell kostet 449 Euro.
Xiaomi Tags
Wie erwartet sind auch die Bluetooth-Tracker Xiaomi Tags vorgestellt worden. Sie funktionieren sowohl im Apple- auch Google-Android-Ökosystem. Leider haben sie kein UWB an Bord. Deswegen unterstützen sie auch keine zentimetergenaue Präzisionssuche. Der Stückpreis liegt bei 14,90 Euro, ein 4er-Set kommt auf 49,90 Euro.
Ultradünne Powerbank mit Magneten
Die schlanke UltraThin Magnetic Power Bank 5000. Sie ist gerade einmal 6 Millimeter dick, wiegt 98 Gramm und hat eine Kapazität von 5.000 mAh. Sie kann per MagSafe magnetisch auf der Rückseite eines iPhones angebracht werden und das Gerät kabellos aufladen.
Die Powerbank kann auch gleichzeitig ein weiteres Gerät per Kabelverbindung mit USB-C aufladen. Kabelgebunden beträgt die maximale Ladeleistung 22,5 Watt, kabellos geht es bis zu 15 Watt. Die Powerbank kostet 64,99 Euro.
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