Eine Frau sitzt am Laptop

Das neue Service von hpc-DUAL soll im Herbst 2026 starten. 

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Der BriefButler soll im Herbst 2026 zum Vertrauensdienstanbieter werden

Bereits seit Langem nutzen Gemeinden, Ämter, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen die Versandsoftware „BriefButler“ von hpc‑DUAL. Der automatisierte, elektronische Versand spart nicht nur Kosten, sondern ist durch den Verzicht auf Papier auch nachhaltiger. Im Herbst 2026 wird der österreichische Anbieter nun als qualifizierter elektronischer Vertrauensdienst für E-Zustellung (QeRDS) akkreditiert. Grundlage dafür ist die eIDAS-Verordnung 2024/1183.

„Für die digitale Kommunikation gibt es ein Regelwerk, die eIDAS‑Verordnung, die für sämtliche Mitgliedstaaten gilt. Vertrauensdienste sind akkreditierte Dienste, die digitale Signaturen oder – wie in unserem Fall – die digitale Briefzustellung anbieten dürfen“, erklärt Josef Schneider, Geschäftsführer von hpc‑DUAL. Nach einem positiven Abschluss der derzeit laufenden Akkreditierungsphase durch ASIT und RTR wird das Unternehmen als qualifizierter Vertrauensdienstanbieter auftreten können.

Mehr Rechtssicherheit beim Versand

Für Kundinnen und Kunden bedeutet das in erster Linie mehr Rechtssicherheit und eine bessere Nachvollziehbarkeit ihres elektronischen Briefverkehrs. „Das ist für alle wichtig, für die es unerlässlich ist, nachweisen zu können, was mit einer Sendung passiert ist“, sagt Schneider. Der Dienst entwickelt sich damit zu einer plattformbasierten Kommunikationsdrehscheibe innerhalb nationaler digitaler Strukturen.

Der BriefButler von hpc‑DUAL wandelt sich dadurch außerdem stärker zu einem grenzüberschreitenden Angebot: „Damit ist gewährleistet, dass wir diese Dienstleistung für sämtliche europäischen Mitgliedstaaten erbringen können“, sagt Schneider. Am deutschen Markt ist das österreichische Unternehmen bereits aktiv und vereinbarte kürzlich auch die Übernahme des deutschen Unternehmens Binect GmbH

Josef Schneider, Gründer von hpc DUAL.

Josef Schneider, Gründer und Geschäftsführer von hpc DUAL.

„Der deutsche Markt ist für uns ein sehr wichtiger Markt, weil wir zum einen grenzüberschreitende Sendungen haben“, sagt Schneider. „Man denke nur an Bußgelder im Straßenverkehr – etwa wenn Österreicher in Deutschland zu schnell fahren oder umgekehrt. Das machen wir heute schon, aber in erster Linie postalisch.“ 

Der Vertrauensdienst‑Status würde es hpc‑DUAL künftig auch erlauben, diesen Versand digital abzuwickeln. Die Fokusmärkte bleiben Österreich und Deutschland. „Das schließt perspektivisch aber nicht aus, dass wir auch in anderen Märkten tätig werden“, so der hpc-DUAL-Geschäftsführer.

BriefButler könnte Teil der EUDI werden

Auch eine Zukunftsvision gibt es: So könnte der Postversand künftig Teil der EUDI, der digitalen Brieftasche der EU, werden. Neben dem digitalen Führerschein könnten dort auch andere Services wie Bankdienstleistungen oder Versanddienste wie der BriefButler integriert werden. „In Form eines elektronischen Briefkastens in der Hosentasche, der mittels Push‑Benachrichtigungen über neue Dokumente informiert“, sagt Schneider. Das könnte die Kommunikation mit Banken, Versicherungen oder Energieversorgern deutlich vereinfachen.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und hpc DUAL entstanden. 

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