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Trump verlängert Android-Bann für Huawei bis 2021

Vor einem Jahr wurde Huawei von den USA auf die "schwarze Liste" gesetzt. Seither ist es für US-Unternehmen verboten, mit Huawei zusammenzuarbeiten. Das heißt: Alle Huawei-Geräte, die nach dem 16. Mai 2019 lizenziert wurden, enthalten keine Google-Apps.

Bislang wurden die Handelsbeschränkungen alle 90 Tage evaluiert und für weitere 3 Monate verlängert. Nun hat US-Präsident Donald Trump den so genannten Android-Bann langfristig besiegelt. Wie Reuters berichtet, hat Trump die Handelsbeschränkungen zwischen US-Unternehmen und Huawei sowie ZTE nun bis 1. April 2021 verlängert.

Huawei Mobile Services statt Google

Android selbst kann von Huawei weiterhin genutzt werden, da es sich um eine Open-Source-Software handelt. Nur die populären Google-Dienste (GMS) dürfen nicht auf Huawei-Geräten vorinstalliert sein.

Seither hat Huawei viel Geld in die Hand genommen, um eine Alternative zu den Google Mobile Services zu entwickeln - die Huawei Mobile Services. Um neue Anwendungen zu installieren, können Huawei-User eben nicht wie gewohnt den Google Play-Store aufsuchen, sondern müssen sich in der Huawei App Gallery umsehen.

Für alle bereits auf dem Markt befindlichen und bereits verkauften Huawei-Smartphones ändert sich nichts. Diese Geräte werden weiterhin mit Software-Updates beliefert und die Google-Dienste funktionieren auch künftig wie gewohnt.

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