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05/14/2020

Trump verlängert Android-Bann für Huawei bis 2021

Die USA verbieten ihren Unternehmen nun längerfristig die Zusammenarbeit mit Huawei und ZTE.  

Vor einem Jahr wurde Huawei von den USA auf die "schwarze Liste" gesetzt. Seither ist es für US-Unternehmen verboten, mit Huawei zusammenzuarbeiten. Das heißt: Alle Huawei-Geräte, die nach dem 16. Mai 2019 lizenziert wurden, enthalten keine Google-Apps.

Bislang wurden die Handelsbeschränkungen alle 90 Tage evaluiert und für weitere 3 Monate verlängert. Nun hat US-Präsident Donald Trump den so genannten Android-Bann langfristig besiegelt. Wie Reuters berichtet, hat Trump die Handelsbeschränkungen zwischen US-Unternehmen und Huawei sowie ZTE nun bis 1. April 2021 verlängert.

Huawei Mobile Services statt Google

Android selbst kann von Huawei weiterhin genutzt werden, da es sich um eine Open-Source-Software handelt. Nur die populären Google-Dienste (GMS) dürfen nicht auf Huawei-Geräten vorinstalliert sein.

Seither hat Huawei viel Geld in die Hand genommen, um eine Alternative zu den Google Mobile Services zu entwickeln - die Huawei Mobile Services. Um neue Anwendungen zu installieren, können Huawei-User eben nicht wie gewohnt den Google Play-Store aufsuchen, sondern müssen sich in der Huawei App Gallery umsehen.

Für alle bereits auf dem Markt befindlichen und bereits verkauften Huawei-Smartphones ändert sich nichts. Diese Geräte werden weiterhin mit Software-Updates beliefert und die Google-Dienste funktionieren auch künftig wie gewohnt.

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