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Nuklearenergie: Erstes US-Start-up erzeugt Strom mit Mikroreaktor

Valar Atomics ist nach eigenen Angaben das erste Start-up in den USA, das erfolgreich Strom mit einem Mikroreaktor produziert hat, der dann auch tatsächlich zur Energieversorgung genutzt wurde. Gelungen ist das mit Ward 250

Beim Test am Mittwoch wurde damit der KI-Chip Nvidia Blackwell mit Strom versorgt. Nvidia und Valar Atomics haben zudem eine Vereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit bei nuklear-betriebenen KI-Systemen bekannt gegeben. Das gab Valar Atomics auf Linkedin bekannt. Das Konzept, an dem die beiden Firmen arbeiten, sieht eine wasserlose Stromerzeugung und eine ebenfalls ohne Wasser auskommende Kühlung der KI-Hardware vor.

HTGR

Bei dem Reaktor handelt es sich um einen gasgekühlten Hochtemperaturreaktor (High-Temperature Gas-Cooled Reactor, HTGR). Das System arbeitet bei einer Betriebstemperatur von 750 Grad Celsius und wird mithilfe von Heliumgas gekühlt. Als Brennstoff kommt TRISO (Tristructural-Isotropic) zum Einsatz. Dieser besteht aus kleinen Kügelchen, in deren Innerem sich hochgradig schwach angereichertes Uran befindet, das als High-Assay Low-Enriched Uranium (HALEU) bezeichnet wird.

Der Reaktor verfügt über eine Leistung von 5 Megawatt und wurde ursprünglich in Kalifornien gefertigt. Für den Transport wurde die Anlage in 8 Module zerlegt und im Februar dieses Jahres von der US-Luftwaffe nach Utah transportiert, wo der Wiederaufbau und die eigentliche Demonstration stattfanden.

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Energiehungrige KI

Der Boom der Künstlichen Intelligenz hat auch zu einem Boom von Nuklearenergie geführt. KI-Hardware ist extrem energiehungrig und benötigt eine möglichst konstante Grundlast. Atomstrom garantiert diese, unabhängig von Wetter oder Tageszeit.

Den Strom auf diese Art und Weise direkt vor Ort zu erzeugen, löst für die Betreiber ein weiteres Problem. So sind die Genehmigungen für Rechenzentren komplex, weil sie das lokale Stromnetz stark belasten. Fällt dieser Aspekt weg, können sie viel einfacher gebaut werden, bzw. sind flexibler bei der Standortwahl.

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