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Technisches Problem: Airbus A380 kreiste stundenlang über Stadt

Am 31.12. kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Zwischenfall mit einem Airbus A380 von Emirates. Das Flugzeug startete und kreiste anschließend fast 2 Stunden über dem südöstlichen Teil Londons, bevor es wieder zum Flughafen zurückkehrte und dort landete. 

Laut einem Bericht bei Simpleflying gab es Probleme mit dem Fahrwerk. Demnach ließen sich die Fahrwerkstüren nicht schließen. Die Crew des Fluges mit der Nummer EK2, der eigentlich nach Dubai hätte gehen sollen, entschied sich deswegen zur Umkehr. Die Landung der Maschine mit der Kennzeichnung A6-EUF ist in diesem Video ab etwa 4:54:00 zu sehen.

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Das Problem mit dem Fahrwerk dürfte bis Freitag offenbar nicht gelöst worden sein. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels befand sich A6-EUF noch in London. EK2 war während des Zwischenfalls der meist angesehene Flug auf der Flight-Tracking-Webseite Flightradar24

Warum so lange kreisen?

Das Problem bei technischen Schwierigkeiten kurz nach dem Start ist, dass Flugzeuge zu diesem Zeitpunkt in der Regel zu schwer für eine Landung sind. Grund dafür ist der Treibstoff, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbrannt ist. 

Um den Treibstoff loszuwerden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die schnellste ist, ihn in der Luft abzulassen (Fuel Dumping). Dabei wird das Kerosin mit hohem Druck aus speziellen Düsen an den Tragflächenenden gepumpt. Den Boden erreicht dieses Kerosin in der Regel nicht, aufgrund mehrerer Faktoren verdampft es direkt.

Die zweite Möglichkeit ist es, einfach eine gewisse Zeit zu fliegen, damit der Treibstoff verbrennt. In der Regel bevorzugen Piloten und Airlines auch diese Variante. 

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Genau das dürfte auch bei EK2 passiert sein. Denn hätten die Piloten Treibstoff abgelassen, wären sie dafür wohl eher über den Ärmelkanal geflogen. Selbst wenn das Kerosin nahezu komplett verdampft, wird das Fuel Dumping vorzugsweise über Meer oder unbewohntem Gebiet durchgeführt. 

Die Landung selbst verlief ohne Probleme. Einsatzkräfte standen dennoch bereit. Denn selbst wenn das Flugzeug innerhalb der Limits für eine Landung war, war es doch deutlich schwerer als üblich. Der zusätzliche Treibstoff ist zudem eine Brandgefahr.

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