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Zu wenige Autotransporter: So werden E-Autos in Frachtschiffen gestapelt

Sogenannte RoRo-Schiffe (Roll on Roll off) transportieren einen Großteil der Fahrzeuge über die Weltmeere. Sie sind mehr oder weniger schwimmende Parkhäuser: Autos, Baumaschinen, Lkw oder was auch immer transportiert werden soll, fahren mit eigenem Antrieb in den Frachtraum und parken dort für den Zeitraum der Überfahrt.

Doch angesichts der rasend schnellen Expansion chinesischer E-Auto-Hersteller sind die Kapazitäten bestehender RoRo-Schiffe immer öfter knapp, wie Carnewschina berichtet. BYD, der zu den größten Autoherstellern der Welt zählt, verfügt mittlerweile über eine eigene RoRo-Flotte. Andere setzen auf alternative Fahrzeug-Frachtmethoden, die teils äußerst kurios aussehen.

„Flat Rack“-Transport

Der chinesische Frachtkonzern COSCO Shipping Specialized Carriers bietet etwa sogenannte „Flat Rack“-Transporte an. Fahrzeuge werden dabei auf Schienen-Gestellen aus Metall befestigt, die wiederum im offenen Frachtraum von klassischen Containerschiffen versenkt werden. So können bis zu 8 Fahrzeuge übereinander gestapelt werden. Das lässt sie beinahe wie Matchbox-Autos wirken. Für Busse, Lkw und andere große Fahrzeuge gibt es sogenannte „V-Racks“, die extra breit und lang sind.

Autos werden eingeladen.

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Einer der Kunden ist Leapmotor, das zum multinationalen Autokonzern Stellantis gehört. Von Jänner bis Mai 2026 hat der Hersteller weltweit mehr als 260.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Leapmotor hat nach eigenen Angaben mittlerweile 1.800 davon mithilfe von Flat Racks Brasilien verschifft, allein beim ersten Einsatz wurden 700 Fahrzeuge auf einmal entladen.

Leapfrog-Fahrzeuge im Flat Rack.

Klassischer Container

Eine weitere Möglichkeit ist der gute alte Schiffscontainer: 8 Fuß breit, 8,5 Fuß hoch und 40 Fuß lang (ca. 2,43 x 2,59 x 12,19 Meter). Je nach Modell passen 2 bis 4 Fahrzeuge hinein. 

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Natürlich kann man diese nicht einfach so aufeinanderstapeln. Eigens angepasste Gestelle halten sie während der Überfahrt an Ort und Stelle.

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