Digital Life

Humanoider Roboter „Stewie“ darf nicht mehr mit Airline fliegen

Aaron Mehdizadeh flog voriges Wochenende von Las Vegas mit der US-Billigairline Southwest zurück in seine Heimatstadt Dallas. Auf dem rund 3-stündigen Flug hatte der Unternehmer einen unüblichen Reisebegleiter: Stewie, ein etwa einen Meter großen humanoiden Roboter, wie CBS Texas berichtet.

Mehdizadeh hatte ihn nicht als Fracht eingepackt, sondern einen eigenen Sitzplatz gekauft – in einer Ticketkategorie, die für sperriges Handgepäck wie Hochzeitskleider gedacht ist. Damit der Roboter durch die Sicherheitskontrollen kommt, hatte er einen kleineren Akku eingesetzt, vergleichbar mit dem eines Laptops. Nur 2 Tage später ergänzte Southwest Airlines seine FAQs um die Frage „Darf ich einen Roboter mit an Bord nehmen?“ und beantwortete sie sogleich mit Nein.

Humanoide und tier-ähnliche Roboter nicht mehr erlaubt

Unabhängig von geltenden Akkuregelungen dürfen Reisende menschen- oder tierähnliche Roboter weder im Handgepäck noch im Aufgabegepäck mitführen. Alle anderen Roboter müssen in ein Gepäckstück passen, das Handgepäcksrichtlinien entspricht. 

Gegenüber CBS Texas begründet Southwest den Schritt mit der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien betreffend Lithium-Ionen-Akkus. Mehdizadeh, Besitzer des dadurch wohl einzigen Humanoiden, der je mit der Airline geflogen ist, findet das unverständlich: „Es ist keine Batterie-Regelung, weil die Batterie, die wir genutzt haben, ist im Endeffekt eine Laptopbatterie!“

Stewie ging selbst zum Flugzeug

Auf seinem Trip von Las Vegas nach Dallas spazierte Stewie – beaufsichtigt und teilweise festgehalten von Mehdizadeh – selbst durch die Gangway und ins Flugzeug, zur Überraschung von Mitreisenden und Crew. 

Während des Fluges blieb er weitestgehend ausgeschaltet. Zuvor habe es jedoch großes Interesse gegeben, Selfies mit ihm zu machen, so Mehdizadeh. Er filmte den größten Teil der Reise.

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Für den Unternehmer dürfte die Aktion ein großer PR-Erfolg sein. Seine Firma The Robot Studio vermietet Stewie und ähnliche Humanoide für 2.500 US-Dollar pro Tag (ca. 2.150 Euro).

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